Sonntag, 14. September 2014

Ein Kaiserschmarrn-Rezept für faulenzig-kuschelig-wohlige Sonntage {Rezept , lowcarb}


























Sonntage, meine ganz persönlich wahrgewordene Apokalypse. Und Herausforderung zugleich. Was für die meisten der Montag zu sein scheint, einer von der ganz bösen Sorte, ist für mich der Sonntag. Zum Glück leide ich gleichzeitig wohl an wöchentlicher Demenz, denn ich vergesse das immer wieder, bis dann eben Sonntag ist.

Doch es hilft ja nichts. Der eine Tag lässt sich nicht aus dem Kalender streichen, und so versuche ich, mich mit ihm anzufreunden.
Mein heutiges Friedensangebot an den Sonntag ist ein Kaiserschmarrn, wie bei mir gewohnt lowcarb, sprich mehl- und zuckerfrei.




 Ihr braucht bloß: 
3 Eier
2 EL Mandelmehl
1 EL Erythritol (oder andere Süße)
1 Schuss Milch


Und so wird's gemacht: 

Die 3 Eier trennen.
Die Eigelbe mit der Süße aufschlagen, bis die Masse hellgelb und cremig ist.
Nach und nach das Mehl und die Milch (hier eignen sich auch jegliche Arten von Nussmilch oder ähnlichem) hinzugeben, bis die Masse die gewohnte Konsistenz von Pfannkuchenteig erreicht hat.
Das Eiweiß zu Eischnee schlagen.
Beide Massen vorsichtig untereinanderheben.

Pfanne mit Butter (hier Butterschmalz) erhitzen, gesamte Masse hineingeben und nun einige Minuten bei mittlerer Hitze "stocken" lassen.
Umdrehen, das ganze Prozedere auf der anderen Seite wiederholen.
Mit der Gabel grob auseinanderzupfen und eventuell noch einmal mit etwas Butter ein wenig Bräune gewinnen lassen.
















































     

Habt einen wundervollen Sonntag!! 
Ich werde mich nun faul auf's Bett legen, Serien schauen, und Blogs nachlesen.
Und ihr?




Sonntag, 7. September 2014

Mein August {in Bildern}


Die erste Woche des Septembers ist bereits vergangen. Gerade der Monatsrückblick zeigt mir immer und immer wieder auf, wie unglaublich schnell doch die Zeit vergeht. Ich sehe mich noch Mitte Januar mit meinen revolutionären Gedanken im Kopf sitzen, an deren Umsetzung und Entscheidung ich doch ziemlich lange knabberte und haderte.
Und diesen Text könnte ich wohl vor jeden Rückblick schreiben. Gedanklich bin ich noch im März, muss mich aber wohl oder übel der Tatsache stellen, dass seitdem bereits einige Monate vergangen sind. Es ist September!
Und was machte der August?

GETAN



















Ein Roadtrip nach HH, zum Sheego&Anna-Scholz-Event, mit Katha und ihrem Sven, die einen Tag vorher anreisten und mit denen ich noch einen sehr schönen Abend verbrachte. Trotz sehr frühem Losfahren standen wir gehörig lange im Stau und kamen gerade noch so pünktlich an.



















Das dritte Mal beim Women's Run in Köln. Und nächstes Jahr wieder! //  Ein Neustart. Kribbeln im Bauch.


GEKOCHT



















Sieht nach Herbst aus, oder? Zu lecker! // Mein 2-Kilo-Baby!
Diesen Monat war ganz schöne Flaute in der Küche. Dieser Arbeitsrhythmus schlaucht mich irgendwie schon ganz schön.


GEFREUT



















Über deine Post, Amélie! Danke, danke, danke!! Das macht jeden noch so doofen Tag zu einem so viel besseren! //  über jedes schöne Treffen im August.



GEDACHT



















"WAS?! So groß?!" denkt die stolze Zucchini-Mama //  "Wie kann man nur so doof sein?! SCH****!" nachdem ich mich, an einem Samstag, ausgeschlossen hatte.



In den Parks wird noch immer fleißig geräumt, gesägt und geschreddert. Wenn ich an so schönen Stämmen vorbei gehe, muss ich einfach immer einmal über ihr Holz streichen. Irgendwie beeindruckend. Kennt ihr eigentlich Sturmbrettchen.de ? Schaut mal rein. Ist das nicht eine tolle Idee? // Licht- und Farbenspiele im regnerischen August.


Im September freue ich mich auf den Unistart und hoffentlich einige schöne Treffen. Ansonsten gehe ich ihn recht entspannt an.
Und ihr?


Merke: Kann man mal machen: den eigenen 2. Blog-Geburtstag völlig vergessen. Uuups.

Sonntag, 24. August 2014

Lotti feiert 'ne Sommer-Kitsch-Blümchen-GuteLaune-Gartenparty
















































So 'ne kleine Schwäche hab ich ja für Mottoparties. Doch nur selten gefällt einem das Motto so wirklich, oder? Mit der dreißigsten 80er-Jahre- oder Bad-Taste-Party lockt man nun wirklich keinen mehr hinter dem Ofen hervor. (Für 50er/60er/Rock'n'Roll-Parties kann man mich allerdings immer begeistern, beliebig oft. Ist einfach meins.)
Doch bisher war ich nur Gast auf ebensolchen, niemals Gastgeberin.
Und so durchbrach ich mein gewohntes Muster, dass für gewöhnlich circa vier bis sechs Wochen vor meinem Geburtstag mit dem Gedanken beginnt, OB ich denn ÜBERHAUPT feiern soll, und legte noch eine Schüppe obendrauf. Ein Art Motto sollte her, eins in light-Version. Zuerst dachte ich an Farb- oder Muster-Konzepte, am Ende entschied ich mich für die "Lotti feiert 'ne Sommer-Kitsch-Blümchen-GuteLaune-Gartenparty"-Variante.






















Und so begann ich zu suchen. Nach Ideen, nach Rezepten, nach Stoffen, nach Servietten, nach den richtigen Titeln für die Playlist. Was ich fand: eine schier nicht enden wollende Flut an maximalst perfekten Sweet Tables, Deko-Ideen und Co, und die Einsicht, dass klein und fein für den Anfang völlig reicht.
















































Ich hatte einen Heidenspaß, mir Gedanken um alles zu machen. Meinen Geburtstagsfeier-Vorbereitungsstress verwandelte ich in einen positiven Planungs-Stress. Ich fing frühzeitig mit der Vorbereitung an, was so gänzlich untypisch für mich ist, und ging beispielsweise auf den Trödelmarkt, um mir hübsches "Oma-Geschirr" zu besorgen.
Aber wie es so kommen muss: am Ende wird die Zeit knapp. Die ersten Gäste sind im Anmarsch, und du stehst noch immer in der Küche. Dabei wolltest du doch noch alles picobellofein fotografieren.
Aber das muss so! Steht so in den "30 goldene Regeln, um eine gute Gastgeberin zu sein".



























































































Ich hatte einen wundertollen sommerlich-kitschigen-blümchenhaften-gutgelaunten Geburtstag und bin all denjenigen sehr dankbar, die Teil davon waren (und hier aus Privatsphäregründen nicht abgebildet sind)! ♥
















































Merke: Geht mit offenen Augen durch den eigenen Garten und über fremde Wiesen. Wer hätte gedacht, dass so wunderschöne Sträuße aus dem Nichts entstehen können?