Donnerstag, 14. Mai 2015

R(H)EINSPAZIERT {neue Kategorie} - der Medienhafen


Ich bin ein Düsseldorfer Mädsche. Ein rheinisches Pflänzchen. Man kann mich schon umpflanzen, ich gedeihe auch woanders gut und genieße die fremde Erde und Luft, um in der Metapher zu  bleiben. Aber bisher hat es mich noch immer zurückverschlagen. Das ist es wohl, was man Heimatliebe nennt.

Noch mehr Neues möchte ich erkunden, Touri in der eigenen Gegend sein, Wohlbekanntes mit anderen Augen sehen. Also r(h)einspaziert, es geht auf Entdeckungsreise!







































































Für ein Filmprojekt begaben Kris und ich uns an einem unglaublich sommerlichen Sonn(en)tag in den Düsseldorfer Medienhafen. Der ehemalige Handelshafen - drittgrößter Deutschlands - hat für mich immer einen gewissen nordischen Flair. Die frische Brise, alte Speichergebäude, der Hafenkran, vorbeiziehende Schiffe, daneben die modernsten Bauten. Da kann man schon einmal meinen, man säße mitten in Hamburg.

Inzwischen ist er weniger Handels-, als vielmehr Medienhafen. Viele Werbe- und Medienunternehmen haben sich in den fancy Gebäuden niedergelassen. Modefirmen, Restaurants und Cafés, ein großes Kino. 

Kennt ihr das, wenn man nach einer Reise oder auch nach längerer Zeit wiederkommt? Es da etwas gibt, bei dem man fühlt: "Zuhause!"? Bei dem man so ein ganz wohliges, sehnsüchtiges Gefühl bekommt?
Für mich ist das die Düsseldorfer Skyline. Die zu einem Teil eben aus der Hafenkulisse besteht. Ein Blick auf Rheinturm, Knie-Brücke und Gehry-Bauten und mir geht das Herz auf.


Und? Wer weiß, wie man am Rheinturm, wenn es dunkel ist, die Uhrzeit lesen kann? Dass er die weltgrößte Dezimaluhr darstellt?





Wann denkt ihr: "Ich bin Zuhause"? Beim Anblick des Doms? An der Elbe sitzend? Bei "eurem" Autobahn-Ausfahrts-Schild? Wenn ihr den heimischen Dialekt hört? Oder ist für euch überall Zuhause? ...where the WiFi connects automatically? ☺



Mittwoch, 6. Mai 2015

Sahneschnittchen, das Buch! - Und wir mittendrin.
























Holla die Waldfee, so langsam werde ich richtig hibbelig. So neugierig bin ich auf das Ergebnis des Projektes, das ich letztes Jahr in meinem Juni-Monatsrückblick schon vorsichtig ankündigte.

Aber was war da los? Vor über einem Jahr schrieb uns Silke Türck von Schnittchen an, ob wir nicht Lust hätten, für ihr Buch "Sahneschnittchen" Modell zu stehen. Uns, das heißt: Amélie von Beauté plantureuse, Katha von Kathastrophal, Mia von Infatstyle, Lu von Luziehtan und mich.
So begab es sich, dass wir uns letztes Jahr im Juni auf den Weg nach Sommerach machten, in die wunderschöne Villa von Silkes Eltern.

 
Silke, ihre Familie und das Team kümmerten sich herzlich um uns. Und so hatten wir rundherum ein ziemlich spannendes Wochenende!

Was hat es mit dem Buch nun also auf sich? Silke bietet unter dem Namen Schnittchen schon seit einigen Jahren Schnittmuster an, als Versand- oder Downloadschnitt. Die Nachfrage nach größeren Schnitten, deckten ihre Schnittmuster bisher die Größen 32-46 ab, wuchs. Sie beschäftigte sich intensiv mit dem Thema und die Idee von "Sahneschnittchen" war geboren. Einem Buch mit Schnittmustern ab Kleidergröße 46.



Diesen Donnerstag
, morgen, fast 1 Jahr nach unserem Shooting, ist es soweit und ich bin unheimlich gespannt!
Denn auch ich kenne, bis auf die Vorschau von Edition Michael Fischer und Silkes kleinem Teaser, das Endergebnis noch nicht.
Ab dem 7.5. ist es erhältlich, bei Silke im Shop selbst, bei den üblichen verdächtigen Online-Händlern, und auch im Buchladen bei euch um die Ecke.

Die Facts: 

Sahneschnittchen - schicke Schnitte f ür die Größen 46-56
Ein Buch der Edition Michael Fischer
176 Seiten mit CD
24,99 €


Werdet ihr einen Blick hinein wagen? Etwas nachnähen? Ich bin so gespannt!



Montag, 4. Mai 2015

#rp15



Wenn ihr diese Zeilen lest, sitze ich gerade im Zug nach Berlin. Ich bin auf dem Weg zu meiner ersten re:publica, dieses Jahr unter dem Motto "Finding Europe". Die re:publica ist eine Konferenz rund um dieses ganze "Internetz", die einmal im Jahr in der Bundeshauptstadt stattfindet.

Und so langsam bekomme ich Muffensausen, echt jetzt. Ich finde Reisen toll, wenn man erst einmal da ist.
Aber mal ehrlich, manche Sachen gehen an Reisen doch einfach gar nicht, zum Beispiel

  • das Packen. Was zieh ich an? Was nehm ich mit?
  • lange Fahrten
  • die Nervosität
  • der Moment, in dem man merkt, dass man doch etwas Zuhause vergessen hat


Da kann schon einmal Reise-Panik aufkommen.  Aber egal. Bin ich erst einmal angekommen, verfliegen diese Gedanken ganz schnell und ich bin ready to rumble.

Und jetzt sagt mal, habt ihr noch Berlin-Tipps für mich?