Sonntag, 22. März 2015

Minty mood {Outfit und Schnack}



















Manchmal möchte man sich von Dingen trennen. Von bedeutenden, von unbedeutenden. Von großen Dingen und von kleinen. Weil sie einem auf die Nerven gehen, weil sie unbrauchbar sind. Weil man neuen Wind möchte, und ein bisschen Veränderung.

So spüre ich beim Ausmisten und von Dingen trennen ein herrliches Gefühl von Erleichterung und ein bisschen Melancholie. Ich drehe den vor Jahren geschriebenen Liebesbrief um, lese ihn noch einmal durch, muss lächeln und denke "Du darfst nun weg.".
An anderen Dingen hängt so viel mehr, da bringt man's nicht übers Herz. Die dürfen noch ein bisschen bleiben. Im Keller vielleicht.

Und dann gibt es das wirklich Unwichtige. Alte Zeitschriften, Killefitt, Kompromisskäufe. Letztere, die ich eigentlich nicht mehr tätigen möchte.
Einer davon ist diese Bluse. Mit halbem Bein (oder hier besser Arm?) steckte sie schon in der Von-diesem-Ballast-trenn-ich-mich-Tüte. Denn Blusen, deren unterste zwei Knöpfe ich nicht schließen kann, die nützen mir nicht groß.
Es sei denn... Und so zupfte ich sie wieder vorsichtig raus aus dem Stapel.


 

Ausmisten, befreien, das ist so wunderbar großartig. Aber nicht übertreiben! Vielleicht hilft auch ein bloßes Andersrum-Denken?


Bei dieser banalen Bluse definitiv schon! So packte ich sie, kaum hatte ich diese Erkenntnis gewonnen, in meinen kleinen Koffer, für meinen Besuch bei Katha in Wiesbaden.
Dort standen ultimative Stressfreiheit, ein Burger-Schmaus und die Verbesserung meiner Möbel-Aufbau-Skills auf dem Plan. Bevor es für mich weiter nach Frankfurt ging, gab es noch ein kleines Fotoshooting.

Als wir zwei aus der Tür kamen, umgezogen für die Fotos, konnten wir uns das Lachen nicht verkneifen.
Man beachte das gleiche Farbkonzept, so ganz ohne Absprache. Genau wie schon einen Tag zuvor. Du und ich, wir wissen eben was gut ist, meine Farb-Schwester im (mint-grauen) Geiste, nicht wahr?


Cardigan: Primark || Bluse, ärmellos: C&A || Rock: second hand von meiner lieben Freundin Kris || Boots: Tamaris


Schön war es, Katha. Gerne darf das unser Märzritual werden!






Mittwoch, 4. März 2015

Currywurst & Süßkartoffel-Pommes {Rezept, lowcarb}


Ich bin kein Berliner, und aus dem Ruhrpott komme ich auch nicht. Ein Grund für Currywurst-Abstinenz ist das aber noch lange nicht!
Currywurst ist so ne coole Sau, dass der Häbät gleich mal ein Lied über sie gesungen hat. Gröni, du weißt eben, was gut ist!

"Fastfood" und "für unnerwegs" steht der Wurst quasi auf die Stirn geschrieben. Das geht aber doch auch anders! Unterwegs hat man auch ganz bestimmt nicht diese stylishen Pieker zur Hand, wetten?!




Aufgepasst, hier kommt das Pi-mal-Daumen-Rezept (für 2 Personen):

 
FÜR DIE CURRYWURST

  • 4 Bratwürste
  • 250g passierte Tomaten
  • etwas Stevia
  • 1/2 mittelgroße Zwiebel
  • S/P
  • Curry
  • Chiliflocken


FÜR DIE POMMES

  •  die gewünschte Menge an Süßkartoffel (nette Umschreibung für: ich weiß nicht mehr, wieviel es war)
  • Öl
  • S/P
  • Gewürze der Wahl, gerne: Paprikapulver, Knoblauch, Chili

Was ihr tun müsst? Quasi selbsterklärend:

Am längsten brauchen wahrscheinlich die Süßkartoffel-Pommes. Schneidet sie in die gewohnte Form. Ab in den Beutel mit ihnen, Öl und Gewürze dazu. Ordentlich schütteln, ein wenig ruhen lassen und dann auf einem Blech in den vorgeheizten Ofen schieben. Bei 200°C (Umluft) brauchen sie circa 30-35 Minuten. Die Süßkartoffeln werden schnell mal dunkel, also aufpassen!

Bratwürste in Butterschmalz anbraten. Währenddessen die Zwiebel ebenfalls anschwitzen und mit den passierten Tomaten ablöschen. Nun ist eure Abschmeck-Kreativität gefragt.
Für die Sauce passt ein wenig Stevia. Aber Achtung, die Tomaten an sich sind wahrscheinlich schon süß genug. Spart nicht an Curry und Schärfe. Für mich braucht eine Currywurst ordentlich Wumms.


"Kommse vonne Schicht, wat schönret gibbet nicht, als wie Currywurst. [...]
Bisse richtig down, brauchse wat zu kaun. Ne Currywurst."





Freitag, 13. Februar 2015

"Dicke Mädchen" {Outfit und anderes}


So lautet die Antwort, wenn Jenni nach dem Thema ihrer Projektarbeit gefragt wird. Jenni ist Studentin der Fotografie in Bielefeld, und erntet für ihre Antwort gern' den ein oder anderen schockierten Blick. 
Ich hingegen, mit meinem Tässchen Tee in der Hand, muss ein bisschen kichern bei der Vorstellung an diese Begegnungen auf dem Flur oder anderswo.

An einem kalten Vormittag vor Weihnachten trafen wir uns. Ehrfürchtig stellte ich mich dann vor Jennis analoge Hasselblad. Schickes Teilchen!



































Rock: C&A || Top: H&M || Cardigan: Junarose (noch erhältlich& runtergesetzt) || Schuhe: Tamaris


Natürlich bin ich nicht die einzige vor Jennis Linse und so bin ich mächtig gespannt auf das Ergebnis der Projektarbeit. Auf all die anderen selbstbewussten, jungen Frauen!
Vielleicht gehört ihr ja auch dazu? Jenni würde sich sicher noch über die ein oder andere Teilnehmerin freuen. (Ich leite euch gerne weiter!)

Mit diesem Post erwache ich aus meinem Prüfungs-Winterschlaf und wünsche euch allen ein jeckes Wochenende! #HelauUndAlaaf #KölnDüsseldorfOleOle