Freitag, 26. Juni 2015

Die Abrechnung - 12 before 25


Sweet 25, oder so ähnlich.
Was hat sie wohl umgesetzt? Was ist auf der Strecke geblieben? Macht so eine bucket list Sinn? Und Spaß?



1. Eine Stadtrundfahrt in der eigenen Stadt
Das Geschenk meiner Freundin H., die Bustourtickets, liegen immer noch dort, wo sie im Dezember schon lagen: in der Geschenkekiste. Nach den Prüfungen, wenn das Wetter mal stabil gut ist, dann geht es los!!

2. Den kleinen Prinzen im Original lesen.
Oui! "On ne voit bien qu'avec le cœur. L'essentiel est invisible pour les yeux."

3. Etwas für mich nähen.
Gilt es, wenn ich in der Zwischenzeit in einem Nähbuch abgebildet wurde? (Sahneschnittchen) ?

4. Eine Woche 'digital detox'.
Na gut, ich habe es nur ein Wochenende ausgehalten. Und auch nur, weil ich andersweitig vielbeschäftigt war. Ich gebe nicht auf, ich versuche das nochmal.

5. Ein Mal 5km am Stück laufen.
Was genau habe ich mir dabei gedacht? Ich hasse Laufen doch! 2 ja, 5 nein. Braucht doch kein Mensch!

6. Ein weiteres Piercing / ein erstes Tattoo.
Ich weiß schon was. Wahrscheinlich auch wo. Nur noch nicht wann.

7. Etwas tuen, das mir Angst macht.
Ohja, definitiv. Einiges. Größere und kleinere Dinge. Unter anderem: Ein fremdes Auto fahren. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gerne Auto fahre. Nur "meine" Strecken und auch nur mit dem Auto, das ich kenne.

8. Eine Blog-Aktion initiieren oder eine neue Kategorie einführen.
R(h)einspaziert ist nun als neue Kategorie auf meinem Blog zu finden. Dieses Wortspielt trug ich schon lange mit mir rum und hat nun endlich seine Anwendung gefunden.

9. Alleinsein bewusst erleben und genießen.
Erlebt und zum Teil auch genossen. Nur noch nicht bewusst  genug.

10. Backup vom Handy/PC machen.
Ähem..ich sag mal nichts.

11. Ein Bloggertreffen in DüDo organisieren.
Die Idee ist nun konkreter, aber umgesetzt ist sie noch nicht.

12. Die Kamera öfter einpacken und mehr fotografieren.
Ich habe es versucht, und ein bisschen zu selten geschafft. Wie bei allem - das ist vermutlich so ein Ding während der heißen Prüfungszeit - denke ich: Mache ich alles in den Semesterferien! Maybe, baby.


Fazit:
Ganz schön wenig habe ich tatsächlich umgesetzt. Ich bin ein Mensch, der sich gerne mal Druck macht. Deswegen war ich diesem "Projekt" gegenüber im Vorhinein etwas skeptisch. Und soll ich euch etwas sagen? Ich habe wenig geschafft, und das lässt mich völlig kalt! In diesen 6 Monaten hatte ich eine echt gute Zeit! So eine Liste ist wunderbar, um sich hin und wieder an die eigenen Wünsche zu erinnern. Aber sobald sie zu viel Druck macht: schmeißt sie über Bord!
Ist also eine neue Liste geplant? Erst einmal nicht. Ich werde mich bestimmt einmal in einer ruhigen Minute hinsetzen und darüber nachdenken, was ich gerne erreichen möchte.
Aber 24 Ziele? Nene. Auch Motivierendes kann ein Stressfaktor sein. Dann lieber nur eines: meine beste Zeit ganz abseits von all jenen Zielen zu haben!


Mittwoch, 3. Juni 2015

Wunschzettel {crazy 25}

Nicht einmal mehr zwei Wochen und dann werde ich 25. Jap, das ist so. Und wisst ihr was? Ich freu' mich drauf! Na klar doch, warum auch nicht? Noch vor ein paar Monaten fand ich die Vorstellung gar nicht lustig. 25, das ist wirklich kein Alter. (Eigentlich vielleicht sogar das beste? Na, das hoff ich doch!). Meine Soll-Ist-Analyse sagte mir zwischendurch "Ich könnte doch nun schon... wenn ich ..., dann hätte ich...". Humbug. 25, I'm ready to rumble!

Wie jedes Jahr kommt er auf einmal ganz fix, der Geburtstag. Wie jedes Jahr entscheid ich mich für, statt gegen die Sause. Wie jedes Jahr hab ich akute - einen Monat vorher einsetzende - Wunsch-Amnesie.
Tatsächlich war ich im Gegensatz zu den meisten anderen noch nie ein großes Geschenke-Kind. Und das hat sich bis heute nicht groß geändert. Die Aufmerksamkeit aller, während du auspackst, alle Augen auf dich Schlimm ☺ Und dennoch habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht.


Worüber würde ich mich freuen? Da mittelfristig geplant ist, umzuziehen, würden mir Ikea-Gutscheine ganz schön unter die Arme greifen. Genauso gerne shoppe ich bei Muji. Oh du meine japanische Schönheit! Mein Boss-Parfum ist nun auch schon bald leer. Ich habe hohe Ansprüche, was Low Carb - Kochbücher angeht. Meistens sind diese so gar nicht Low Carb, und von schöner Gestaltung haben die Autoren wohl noch nie etwas gehört. Anders bei diesem Kochbuch.  Der wunderschöne, graue Herschel-Rucksack ist natürlich viel zu teuer, aber verliebt bin ich dennoch. Viel zu wenige Ketten trage ich momentan, mit dieser würde ich das gerne ändern.

Nein, am allerliebsten wünsche ich mir gutes Wetter für meinen kleinen Picknick-Brunch!!



Donnerstag, 14. Mai 2015

R(H)EINSPAZIERT {neue Kategorie} - der Medienhafen


Ich bin ein Düsseldorfer Mädsche. Ein rheinisches Pflänzchen. Man kann mich schon umpflanzen, ich gedeihe auch woanders gut und genieße die fremde Erde und Luft, um in der Metapher zu  bleiben. Aber bisher hat es mich noch immer zurückverschlagen. Das ist es wohl, was man Heimatliebe nennt.

Noch mehr Neues möchte ich erkunden, Touri in der eigenen Gegend sein, Wohlbekanntes mit anderen Augen sehen. Also r(h)einspaziert, es geht auf Entdeckungsreise!







































































Für ein Filmprojekt begaben Kris und ich uns an einem unglaublich sommerlichen Sonn(en)tag in den Düsseldorfer Medienhafen. Der ehemalige Handelshafen - drittgrößter Deutschlands - hat für mich immer einen gewissen nordischen Flair. Die frische Brise, alte Speichergebäude, der Hafenkran, vorbeiziehende Schiffe, daneben die modernsten Bauten. Da kann man schon einmal meinen, man säße mitten in Hamburg.

Inzwischen ist er weniger Handels-, als vielmehr Medienhafen. Viele Werbe- und Medienunternehmen haben sich in den fancy Gebäuden niedergelassen. Modefirmen, Restaurants und Cafés, ein großes Kino. 

Kennt ihr das, wenn man nach einer Reise oder auch nach längerer Zeit wiederkommt? Es da etwas gibt, bei dem man fühlt: "Zuhause!"? Bei dem man so ein ganz wohliges, sehnsüchtiges Gefühl bekommt?
Für mich ist das die Düsseldorfer Skyline. Die zu einem Teil eben aus der Hafenkulisse besteht. Ein Blick auf Rheinturm, Knie-Brücke und Gehry-Bauten und mir geht das Herz auf.


Und? Wer weiß, wie man am Rheinturm, wenn es dunkel ist, die Uhrzeit lesen kann? Dass er die weltgrößte Dezimaluhr darstellt?





Wann denkt ihr: "Ich bin Zuhause"? Beim Anblick des Doms? An der Elbe sitzend? Bei "eurem" Autobahn-Ausfahrts-Schild? Wenn ihr den heimischen Dialekt hört? Oder ist für euch überall Zuhause? ...where the WiFi connects automatically? ☺