Donnerstag, 24. Juli 2014

Von immer wiederkehrenden Kleidungsstücken {Outfit}


Aber auch wirklich alles, alles kommt wieder. Meist doch das, was man so ganz schrecklich findet, oder? Doch Trends sind so eine ganz eigene Sache, und schwupps, eh man sich versieht, trägt man Kleiderstück xy ja wohl, die anfängliche Ablehnung wie weggeblasen.
Ich erinnere mich da gerne an einen Tag in der Stadt mit meiner Mutter, ich so um die 10 Jahre alt, gewidmet dem Schuh-Shopping. Man kennt das (ihr kennt das doch, oder??): Mama bleibt an einem Kleidungsständer respektive Schuhregal respektive {Ort der Wahl} stehen, verzückt, "Schau mal, Kind, ist das nicht toll? Magst du das nicht mal anprobieren?". Kind verdreht die Augen, seufzt, "Oaah Mama, sowas zieh ich doch nicht an! Das ist peinlich!".
Was soll ich sagen? Die damals als untragbar abgestempelten Schuhe, "so komische Stoffschuhe, die echt uncool aussehen", waren fast 1:1-Abbilder der heutigen Chucks. Und keine paar Monate später trug ich sie selbst, und tue es auch heute noch.
So geschehen sicher mit so manch einem Kleidungsstück, der Schuhkauf aber blieb mir am einprägsamsten im Kopf.
Und was lernen wir daraus? Dass wir vielleicht doch beeinflussbarer sind, als wir denken. UND, dass Mamas irgendwie doch oft Recht haben (sie haben schließlich auch schon so manches Trend-Comeback miterlebt).


















































Zu den Kleidungsstücken, die immer wiederkommen, gehört ganz sicher auch die Latzhose. Diesmal musste mich allerdings keiner von der Tragbarkeit überzeugen. Sind Latzhosen Dauerbrenner?

Das gezeigte Outfit trug ich zur "Curvy is sexy"-Messe (selten doofer Name!) in Berlin, die parallel zur Fashion Week stattfindet, und war echt glücklich damit. Irgendwie bequem, ohne undedressed zu sein.























               Latzhose: Primark  //  Spitzen-Oberteil: Zizzi  //  Bandeau: C&A  //  Schuhe: Fake-"Birkis"  //  Ohrringe: six

























Merke I :  Ihr solltet die eine Seite der Latzhose nicht aufmachen, wenn ihr auf Berlins Straßen nicht von einem älteren Herren angesprochen werden wollt, der euch fragt, ob er die Hose bitte zumachen dürfe. Die Asymmetrie entsprach wohl nicht seinem ästhetischen Sinn :D

Merke II : Danke, Mama, du hattest Recht!

Merke III : Ich gestehe: ich war vorher noch nie in Berlin. Und ich glaube, ich habe mich ein bisschen verliebt. Und jetzt?

Merke IV : Die Schlaghose kann noch so oft wiederkommen, wie sie will. ICH WERDE SIE NICHT TRAGEN! Und falls ich jemals anderer Meinung sein sollte, bitte überzeugt mich von dem Gegenteil und haltet mich ab! Schlaghosen sind nicht cool! Nein, nein, nein!


Sonntag, 6. Juli 2014

Mein Juni {in Bildern}


Der Juni, mein ganz persönlicher Wonnemonat, war ziemlich gut gefüllt, und ziemlich schnell vorbei. Wir sind es bereits gewöhnt: Der Juni ist nicht mit besonders gutem Wetter gesegnet. Das tat dem Ganzen aber (meist, denn wenn du um dein Geburtstagsfeierwetter bangst, ist das wirklich nicht schön!) keinen Abbruch, und so kann ich auf einen rundum guten Monat zurückblicken.



GETAN


Mitte des Monats feierte ich meinen Geburtstag, der dieses Jahr frei unter dem Motto "Lotti feiert 'ne Kitsch-Blümchen-Gute-Laune-Gartenparty" stand.
Lange habe ich mir um Deko und Co Gedanken gemacht, da mal was gekauft, hier mal was gebastelt.
Und am Ende war es richtig gut!
Die Blumen auf dem Bild stammen wundersamerweise alle aus unserem Garten.
Was ich daraus lerne: Augen auf! Das Gute und Schöne ist überall um euch herum! Man muss es nur sehen!
























Letzte Woche traf ich Tanja, Sonja  und Lina -die Zuckerschnecken!-  in Köln. Gemeinsam hatten wir einen guten Tag, mit einem phänomenalen, reichlichen Mahl im hippen Burger-Restaurant "Die fette Kuh". Im Vorhinein hatte ich schon viel Gutes gehört, das entscheidende Quäntchen - neben der Speisekarte- war am Ende vermutlich der Name. Wie für uns gemacht!
Spätestens mit dem Bacon-Bild an der Wand, hatte der Laden mein Herz erobert. Ach was sag ich, eigentlich schon vorher, als ich meinen Burger ganz selbstverständlicherweise als "naked burger" auf Salat, statt auf Brot bestellen konnte. Das Fleisch kommt von Rindern der Region, wird selbst gewolft, und auch sonst ist so ziemlich alles frisch und handgemacht.



















In Sommerach hatte ich eine Reunion mit Katha, Amélie und Mia, und viel Spaß an einem Projekt, zu dem ich euch jetzt noch nicht allzu viel sagen kann. Kommt noch, versprochen!
Die Lokalität war fabelhaft! Katha und ich quiekten abwechselnd, wie wunderschön es dort doch sei. Egal wo du hingingst, in welche Ecke du schautest, alles war unheimlich fotogen und so wahnsinnig hübsch.



GEKOCHT / GEBACKEN
 
















Besonders erwähnenswert ist diesen Monat die Zucchini-"Pasta" mit Tomaten-Kräuter-Frischkäse-Hackfleisch-Sauce, aus dem Grund, dass die Zucchini erstmals aus dem eigenen Garten stammt. 
Zu meiner Feier gab es viele leckere Kleinigkeiten, Fingerfood, Selbstgemachtes, kleine Schweinereien. Unter anderem eine schwedische Mandeltarta, abgewandelt aus der Lecker Bakery. 


GEKAUFT

 Gekauft wurde im Juni, im Sinne von Klamotten und Co, ausgesprochen wenig.
Auf dem Trödelmarkt wäre ich nur zu gerne eskaliert, als ich auf der Suche nach schönem Kitsch-Geburtstags-Geschirr war.
Größere Löcher im Portemonnaie hinterließen die Geburtstags-Vorbereitung, die Reise nach Berlin zur CIS nächste Woche, und ein Ticket für die Blogst-Konferenz im November, das ich durch den tatkräftigen Einsatz von Björn ergatterte.



  

GEFREUT


















... über meine erste eigene Ernte. Stolz wie bolle bin ich! Als hätte ich die kleinen Scheißer selbst geboren!
... über vereinzelte Sonnentage  (doch eigentlich ironisch, denn das Bild entstand einige Stunden bevor Tief Ela ganze Städte armageddon-gleich heimsuchte)




















...darüber, dass die drei extra aus Bielefeld und Münster zu meiner Feier kamen, trotz größten Post-Unwetter-SEV-Strapazen! ♥


 
GEDACHT
 















"Alles ist möglich"   -   ein Satz, den ich mir öfter mal sagen sollte! 

Aber auch:

"Gänsehaut!"  -  Der strahlendblaue Himmel, der scheinbar kein Wässerchen trüben könnte, verbreitet trügerische Friedlichkeit. Es ist der Himmel einen Tag nach dem großen Unwetter. Fassungslosigkeit. Uns hat es hier besonders schlimm getroffen. Die Straßen gleichen der Szenerie eines Kriegs-Filmes, die Sonne hingegen scheint sengend heiß von oben. Größer könnte der Kontrast nicht sein.
Auch fast 4 Wochen nach dem Unwetter laufen die Aufräumarbeiten noch. Was die Kettensägen allerdings nicht beseitigen, ist der Schock, denn der sitzt immer noch tief.



















"Danke, Britta, für die Zeit bei dir!"  Es war wunderbar! Du hast uns unheimlich verwöhnt, uns mit deiner Herzlichkeit ein Urlaubsgefühl und einen Wohlfühlort erschaffen. Danke dafür! ♥



Nächste Woche geht es tatsächlich schon nach Berlin, langsam werde ich hibbelig.
Und was erwartet euch im Juli?

Donnerstag, 26. Juni 2014

Streifenhörnchen meets Geburtstagskaffee {Outfit & Gedanken}


















































Da lächelt se verschmitzt! Kein Wunder, ist ja auch ein Heut-ist-mein-Tag-ich-hab-Geburtstag-Schnappschuss. Auch wenn "früher irgendwie mehr Geburtstag war", man bleibt halt doch ein bisschen Kind. Nun bin ich also 24, die zweite Woche schon. Kommt man wohl nicht so ganz drumrum?
VIERUNDZWANZIG. Klingt so viel besser als dreiundzwanzig, so schön rund. Und besser aussehen tut sie auch, die Zahl. Aber: Älterwerden, och, muss nicht.
Manchmal da fühlt es sich an, als ob die Zeit in einem Farbstrudel an einem vorbeihuscht, man selbst in SlowMotion mittendrin. Eine Fernbedienung, mit Pause-Taste, hey das wär's!



















































Es ist also mein Geburtstag. Den ich ganz unprätentiös, aber herrlich entspannt, mit den Vorbereitungen für die Lotti-feiert-ne-Kitsch-Blümchen-Gute-Laune-Gartenparty des nächsten Tages verbringe. Und an dem (Kreuzchen in den Kalender!) die Sonne scheint. Den anderen Junikindern zwinker ich an dieser Stelle, als meinen Verbündeten, solidarisch zu. Ihr kennt das.
Am Nachmittag gehe ich mit meinen beiden Frauen einen Geburtstagskaffee trinken, endlich das Café Oma Erika probieren. Schlender durch Flingern, besuche den "Hausfreund" und wünsche mir zum 256. Mal die wunderbare Zuhause-Tasse in meinen Schrank.
Außerdem teile ich jedem, der mir über den Weg läuft, mit, ob er will oder nicht, dass an MEINEM Geburtstag, einem Freitag den 13., dieses Jahr Vollmond ist. Was so knorke ist, dass es das nächste Mal erst im Jahr 2049 passiert. Cool, nä?

War füher wirklich mehr Geburtstag?




Hose: Via Appia || T-Shirt: Kik || (unsichtbare) Schuhe: Fake-Birkis von Aldi || Leder-Tasche: geliehen