Montag, 25. Januar 2016

2015.


Mein Desktop blinkt mir noch immer "Merry und bright" entgegen. Meine Augenbrauen sind ungezupft.
Das kann nur eines heißen: Prüfungszeit!



Fuck yeah, 2015! Wie traurig ich war, meinen so selbst gestalteten Kalender ins Regal stellen zu müssen!
2016 nun also. Verschrieben habe ich mich noch nicht, die neue Jahreszahl geschrieben aber generell auch noch nicht oft. Im Zweifelsfall ist aus der 5 schnell eine 6 gemacht. Mit dem Stift auf dem Papier, und in den Köpfen sowieso. Denn ändert sich wirklich so viel, nur weil die Uhr an einem bestimmten Tag 0 Uhr schlägt? So ein Neujahr bringt ein bisschen Schwung, einen Tacken Energie. Das ist schön! Aber sonst? Alles beim Alten.
Und weil ich mich mit selbst formulierten Resümees ein bisschen schwer tue, kommt hier mein verspätetes Frage-Antwort-Spiel.
Alles in allem war 2015 echt erfolgreich. Ein bisschen zu schnell um, wie so oft. Und ein bisschen zu wenig bewusst gelebt. 2016 soll also ein wenig leichter und fluffiger werden. Sonst darf alles gerne so bleiben.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
7, dem Jahr 2015 gebe ich eine 7. Wenn ich mein Leben jetzt vergleiche mit dem, das ich noch vor einem Jahr hatte, kann ich mich nur glücklich schätzen. Ich habe so viel Lebensqualität dazugewonnen. Natürlich gibt es immer etwas Luft nach oben und das ein oder andere, über das man sich regelmäßig ärgert. 

2. Glücklich gewesen?
Ja. Nicht immer. Aber das ist doch klar, oder? Das erste Halbjahr war ein bisschen aktiver, das zweite hätte noch mehr Potential gehabt. Aber ich bin zufrieden.

3. Haare länger oder kürzer?
Erst einmal wieder kürzer, ziemlich kurz. Und auch wieder zurück zur Naturfarbe. Aktuell dann wieder etwas länger. Ob ich sie wachsen lasse? Weiß ich noch nicht. Ich nenne dieses Stadium einfach mal „Ich war seit einigen Wochen nicht beim Friseur und weiß nicht, wann ich es das nächste Mal tue.“

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weder noch, glaube ich. Ich gebe mir noch 2 Jahre, bis ich eine Brille brauche.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Da ich dieses Semester mehr gearbeitet habe, etwas mehr.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Tatsächlich habe ich dieses Jahr auf 2 verschiedenen Stellen gearbeitet. Insofern ist meine Antwort: ein anderer Job. Viele Einblicke, viel Abwechslung!
 
 7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Das kann ich nicht eindeutig beantworten. Ich würde sagen, gleich viel. Dieses Jahr war meine einzige große Ausgabe die für den Laptop. Ich war (leider!) nicht in Urlaub oder ähnliches. Das meiste Geld lasse ich immer noch für Kaffees und Co, mein Luxus im Alltag.

8. Mehr bewegt oder weniger?
Weniger,  verdammte Axt. Und das merke ich auch an meinem Rücken. Ich habe im Dezember begonnen (versucht zu beginnen), das wieder zu ändern.

9. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Seit ich LCHF esse, bin ich superselten nur noch krank. Daher kann ich das gar nicht mehr so genau sagen. Ich hatte dieses Jahr eine oder zwei Erkältungen und das ein oder andere Mal ein bisschen Magenprobleme. Aber nichts Großes, soweit ich mich erinnere.

10. Davon war für Dich die Schlimmste?
-

11. Der hirnrissigste Plan?
Ich bin pro hirnrissige Pläne!

12. Die gefährlichste Unternehmung?
Ich bin doch ein kleiner Schisser. Nix da, Gefahr.

13. Die teuerste Anschaffung?
Ein Laptop. Ach ne, meine Studiengebühren, haha.

14. Das leckerste Essen?
Langzeitgedächtnis lässt grüßen. Sagen wir mal das Weihnachtsessen: Entenbrust. Sehr, sehr leckere Entenbrust! Ansonsten immer die richtige Antwort: (Nein, nicht 42!) Kräuterbutter!

15. Die beste Serie?
Ich habe recht wenig geschaut dieses Jahr. Ich vermisse schmerzlich Sherlock, habe mit Orange is the new black begonnen und es durchgeschaut und nun angefangen, Jane the Virgin und House of Cards zu schauen.

16. Der ergreifendste Film?
Die Entdeckung der Unendlichkeit (The Theory of Everything). Kris und ich saßen im Kino und mussten uns fortwährend die Tränen aus dem Augenwinkel wischen.

17. Die beste CD?
Puh, weiß ich nicht. Dieses Jahr habe ich mehr auf Spotify gehört, daher bunt durchmischt.

18. Das schönste Konzert?
Fettes Brot im November in Düsseldorf und Gregor Meyle mit meiner Letti im Juni in Köln.

19. Die meiste Zeit verbracht mit?
Meiner Familie, Freunden und zu viel Zeit mit der Uni.

20. Die schönste Zeit verbracht mit?
Meiner Familie und meinen Freunden.

21. 2015 zum ersten Mal getan?
Mich um ein Stipendium beworben. In einem Buch abgedruckt zu sein (woaah!).

22. 2015 nach langer Zeit wieder getan?
Keene Ahnung.

23. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Winterblues, Unverbindlichkeit, Rückenschmerzen.

24. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Von mir. Bei Bewerbungen, Motivationsschreiben, und Menschen.

25. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Qualitätszeit.

26. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit. Ein schönes Kompliment.

27. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ich freue mich so irre dolle über kleine Komplimente (dazu habe ich hier etwas geschrieben). Und wenn sie mich digital erreichen, mach ich – ja, vielleicht bin ich komisch – einen Screenshot und kann sie so nicht nur in meinem Kopf, sondern auch ganz haptisch, speichern. Und manchmal schreibe ich sie auch auf. Dieses Jahr habe ich mich über ganz viele kleine Alltags-Sätze gefreut.

28. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Auch verteile ich gerne schöne Worte. Und so hoffe ich, dass andere sich genau so freuen, wie ich das tue.

29. Dein Unwort des Jahres?
Unverbindlichkeit

30. Dein Wort des Jahres?
Zuversicht



Donnerstag, 14. Januar 2016

Ich wollte dir #nurmalebensagen, dass...


...du das Größte für mich bist. 

Es ist Januar. Es ist klassischerweise die Zeit der guten Vorsätze. An jeder Ecke prangert einem ein anderes Plakat entgegen, das einem Sachen sagt wie: Muskelkater versus Schweinehund, wer gewinnt? Es ist Zeit, dass du fitter//krasser/hübscher,... und überhaupt besser wirst!

MOOOOMENT. Möchte ich denn überhaupt fitter, krasser, hübscher und überhaupt besser werden? Eigentlich nicht. Und warum soll ganz genau jetzt der richtige Zeitpunkt dafür sein? Schon aus Prinzip nicht!
Denn, wenn überhaupt für irgendwas "jetzt genau der richtige Zeitpunkt" ist, dann dafür, dich mal so richtig wohlzufühlen!






















Es ist Zeit für Motivation, Positivität, ein gutes Gefühl, Mut. Begeisterungsfähigkeit. Wir sind nämlich eigentlich schon ziemlich cool, so wie wir sind.
Nur müssen wir uns das vielleicht ein bisschen öfter sagen.










Komplimente, das ist so ein Ding für sich. Wir verteilen sie generös. Oder vielleicht erinnern wir uns auch nicht daran, wann wir jemandem das letzte Mal ein Kompliment von Herzen gegeben haben? Aber bekommen und annehmen? Das fällt oft schwer. Nur warum?
Ich mache unheimlich gerne Komplimente. Kleine, alltägliche und auch große, bedeutsame. Doch ich erinnere mich, dass bei mir lange, lange Zeit auf ein Kompliment, das ich bekam, eine unangenehme Berührtheit folgte, ein "Ja, aber..". So ein Quark!
Inzwischen kann ich es gut, in jedem Fall sehr viel besser. Danke sagen, zurückstrahlen, um ein paar Zentimenter wachsen. Und kein "Aber" entgegnen.

Und deswegen finde ich die Aktion, die Soulfully startet, eine feine Sache. Unter dem Hashtag #nurmalebensagen sammeln sie Komplimente. Positive und motivierende Worte, die Mut machen sollen. Vielleicht habt ihr Lust mitzusammeln, mit dem Kompliment-Creator jemandem eine kleine Freude zu machen oder das ausgefallenste Kompliment auf der Seite zu kreieren (Amélies "Du siehst toll aus in Querstreifen" ist bei mir bisher ziemlich weit oben auf der Favoritenliste ;) ).





















Falls ihr so ohne Vorsätze im Januar also gar nicht könnt, dann nehmt doch lieber die:

Glaubt eurem Gegenüber einfach mal, wenn er euch ein Kompliment macht. Hinterfragt es nicht. Nehmt es an.
Macht Komplimente und sprecht aus, was ihr denkt. "Verdammte Axt, mit diesem Lippenstift schaut sie einfach granatenmäßig aus!" ist ein ziemlich guter Gedanke. Der noch ziemlich viel besser wird, wenn man ihn ausspricht.


Montag, 7. Dezember 2015

Hey Winterblues, du fiese Möp! Es geht dir an den Kragen!


Ja, ich bin so eine Kandidatin. Eine Kandidatin für den Winterblues. Letztes Jahr hat er mich verschont, dieses Jahr schlägt er dafür doppelt zu.
Wie sich das äußert? Ich bin ein Riesenfauli, krieg' mein Popöchen nicht hoch, bin miesepetrig, mecker über die Dunkelheit und will einfach, dass bitte schleunigst wieder Frühling wird. Ich bin kein Winterkind, eindeutig nicht.




Aber wenn ich ganz ehrlich bin, dann kann ich selbst dem döfesten Winter was abgewinnen. Zum Beispiel:

  • endlich wieder Normalzeit! Ginge es nach mir, müssten wir die Uhren echt nicht umstellen. Im Winter geht die Uhr dann auch wieder so, wie sie soll.
  • ganz, ganz, ganz viel Tee! Lose bitte, nicht im Beutel.
  • Herbst-/Winterfarben, auch auf den Lippen.
  • Rosenkohl, my love! Ich bin sowas von #teamrosenkohl, ich könnte  die grünen Bällekes echt jeden Tag essen. 
  • Eintöpfe und Suppen, mmhm!
  • Riesenschals und Kuschelpullis
  • St. Martin, so viel cooler als Halloween.
  • Trips in die Therme. Die Sauna ruft!



























































Und wenn mich der Blues trotzdem packt? Ich mich fühle, als stünde ich auf Autopilot? Die Zeit an mir vorbeirast; es einfach nur permanent dunkel ist?

  • Rausgehen! Licht tanken! Wenn es schon nicht richtig hell wird, dann wenigstens ein bisschen frische Luft einatmen. (Tipp: Vitamin D nehmen!!)
  • Ins Kino gehen oder ein Konzert besuchen
  • völlig banane in der Wohnung abdancen. Keine Melancholie-Mucke. Klar, Adele hören ist auch schön. Aber will ich das wirklich, wenn ich eh schon mimimi bin?
  • warme Frühlingsgedanken machen
  • in den Zug setzen, zu einer Freundin fahren, mit ihr einen riesigen Topf Suppe kochen, Wein trinken, bis tief in die Nacht quatschen. Summa sumarum: Qualitätszeit haben.
  • Spontaneität. Spontane Verabredungen & Co. Der Winter schreit: auf die Couch mit dem Poppes! Einfach mal dagegen anschreien.



Seid ihr im Winter quietschfidel? Oder auch ein bisschen mopsig? Was macht ihr dagegen? Burner-Tipps?