Donnerstag, 9. April 2015

Für 'n bissken mehr Tagebuch-Bloggen


In mir steckt ein kleiner Perfektionisten-Monk. Das heißt nicht, dass das, was ich anfasse, immer tipitopi-picobello ist. Das heißt eigentlich nur, dass ich alles ganz gern mal so gut wie -für meine Verhältnisse eben- irgend möglich hätte. Das ist nun nichts Seltenes, allein bin ich damit nicht.
Blöd nur, wenn einen das von etwas abhält, worauf man eigentlich echt Bock hat.

Und so dachte ich die Tage immer mal wieder "Worauf wartest du? Auf DIE Neuentdeckung? Auf ein super-fänzischmänzi-Rezept?". Blog kommt von Weblog, und ist eigentlich ein Online-Tagebuch. Ein klassisches Tagebuch schreibe ich hier vielleicht nicht, aber das Rad neu erfinden muss ich auch nicht.

Kurz gesagt: ich brauche nicht immer perfekte ellenlange, vielbebilderte oder gar SEO-Gott-optimierte Posts. Ich freue mich auch bei anderen über ein einfaches "Pieps!", ein schönes Bild, eine kleine Geschichte, einen netten Tipp.
Inspiriert bin ich da immer wieder von unter anderem Nina, Ellen und Dana. Die mir, ohne es zu wissen, ein entspanntes Gefühl von Wohlfühl-einfach-so-Bloggen vermitteln.

 



Einen Lieblink möchte ich euch außerdem diese Woche ans Herz legen. Denn meine liebe Freundin Kris hat soeben das Bloggen begonnen, und zwar hier: ganzschönfett .








Sie hat größten Spaß an ihrem neuen Lowcarb-Leben, ist ein absolutes Zeichen-Talent, meine Medien-Rookie-Kommilitonin, insgeheim eine kleine Modedesignerin, meine Geheimprojekt-Partnerin und 'n bisschen crazy, so wie ich.

Ein Besuch ist dringend empfohlen!





Sonntag, 22. März 2015

Minty mood {Outfit und Schnack}



















Manchmal möchte man sich von Dingen trennen. Von bedeutenden, von unbedeutenden. Von großen Dingen und von kleinen. Weil sie einem auf die Nerven gehen, weil sie unbrauchbar sind. Weil man neuen Wind möchte, und ein bisschen Veränderung.

So spüre ich beim Ausmisten und von Dingen trennen ein herrliches Gefühl von Erleichterung und ein bisschen Melancholie. Ich drehe den vor Jahren geschriebenen Liebesbrief um, lese ihn noch einmal durch, muss lächeln und denke "Du darfst nun weg.".
An anderen Dingen hängt so viel mehr, da bringt man's nicht übers Herz. Die dürfen noch ein bisschen bleiben. Im Keller vielleicht.

Und dann gibt es das wirklich Unwichtige. Alte Zeitschriften, Killefitt, Kompromisskäufe. Letztere, die ich eigentlich nicht mehr tätigen möchte.
Einer davon ist diese Bluse. Mit halbem Bein (oder hier besser Arm?) steckte sie schon in der Von-diesem-Ballast-trenn-ich-mich-Tüte. Denn Blusen, deren unterste zwei Knöpfe ich nicht schließen kann, die nützen mir nicht groß.
Es sei denn... Und so zupfte ich sie wieder vorsichtig raus aus dem Stapel.


 

Ausmisten, befreien, das ist so wunderbar großartig. Aber nicht übertreiben! Vielleicht hilft auch ein bloßes Andersrum-Denken?


Bei dieser banalen Bluse definitiv schon! So packte ich sie, kaum hatte ich diese Erkenntnis gewonnen, in meinen kleinen Koffer, für meinen Besuch bei Katha in Wiesbaden.
Dort standen ultimative Stressfreiheit, ein Burger-Schmaus und die Verbesserung meiner Möbel-Aufbau-Skills auf dem Plan. Bevor es für mich weiter nach Frankfurt ging, gab es noch ein kleines Fotoshooting.

Als wir zwei aus der Tür kamen, umgezogen für die Fotos, konnten wir uns das Lachen nicht verkneifen.
Man beachte das gleiche Farbkonzept, so ganz ohne Absprache. Genau wie schon einen Tag zuvor. Du und ich, wir wissen eben was gut ist, meine Farb-Schwester im (mint-grauen) Geiste, nicht wahr?


Cardigan: Primark || Bluse, ärmellos: C&A || Rock: second hand von meiner lieben Freundin Kris || Boots: Tamaris


Schön war es, Katha. Gerne darf das unser Märzritual werden!






Mittwoch, 4. März 2015

Currywurst & Süßkartoffel-Pommes {Rezept, lowcarb}


Ich bin kein Berliner, und aus dem Ruhrpott komme ich auch nicht. Ein Grund für Currywurst-Abstinenz ist das aber noch lange nicht!
Currywurst ist so ne coole Sau, dass der Häbät gleich mal ein Lied über sie gesungen hat. Gröni, du weißt eben, was gut ist!

"Fastfood" und "für unnerwegs" steht der Wurst quasi auf die Stirn geschrieben. Das geht aber doch auch anders! Unterwegs hat man auch ganz bestimmt nicht diese stylishen Pieker zur Hand, wetten?!




Aufgepasst, hier kommt das Pi-mal-Daumen-Rezept (für 2 Personen):

 
FÜR DIE CURRYWURST

  • 4 Bratwürste
  • 250g passierte Tomaten
  • etwas Stevia
  • 1/2 mittelgroße Zwiebel
  • S/P
  • Curry
  • Chiliflocken


FÜR DIE POMMES

  •  die gewünschte Menge an Süßkartoffel (nette Umschreibung für: ich weiß nicht mehr, wieviel es war)
  • Öl
  • S/P
  • Gewürze der Wahl, gerne: Paprikapulver, Knoblauch, Chili

Was ihr tun müsst? Quasi selbsterklärend:

Am längsten brauchen wahrscheinlich die Süßkartoffel-Pommes. Schneidet sie in die gewohnte Form. Ab in den Beutel mit ihnen, Öl und Gewürze dazu. Ordentlich schütteln, ein wenig ruhen lassen und dann auf einem Blech in den vorgeheizten Ofen schieben. Bei 200°C (Umluft) brauchen sie circa 30-35 Minuten. Die Süßkartoffeln werden schnell mal dunkel, also aufpassen!

Bratwürste in Butterschmalz anbraten. Währenddessen die Zwiebel ebenfalls anschwitzen und mit den passierten Tomaten ablöschen. Nun ist eure Abschmeck-Kreativität gefragt.
Für die Sauce passt ein wenig Stevia. Aber Achtung, die Tomaten an sich sind wahrscheinlich schon süß genug. Spart nicht an Curry und Schärfe. Für mich braucht eine Currywurst ordentlich Wumms.


"Kommse vonne Schicht, wat schönret gibbet nicht, als wie Currywurst. [...]
Bisse richtig down, brauchse wat zu kaun. Ne Currywurst."