Donnerstag, 9. Juni 2016

Man wird nicht jünger {Wunschliste}

Nein, nicht nur man wird nicht, sondern auch ICH werde nicht jünger. Vielleicht hat jetzt die Zeit begonnen, in der ich einfach wieder 25 werde. Das zweite Mal 25 eben, dieses Jahr.
Was ich mir besonders wünsche, ist jedes Jahr eigentlich das Gleiche (abgesehen von Gesundheit und anderem Elementaren, dessen man sich erst besonders bewusst wird, wenn es ein Stück weit abhanden kommt): Sonnenstrahlen an meinem Tag. Nicht immer bekomme ich es geschenkt, aber wenn, dann freue ich mich wie ein Schneekönig, oder besser gesagt eine Sommerprinzessin.
Dennoch habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht, was mein Herz momentan höher schlagen lässt:

  • Ich habe es schon einmal geplant, doch nie umgesetzt: ich will jetzt endlich nähen lernen. Und weil das gemeinsam viel schöner ist, und ich eben kein (YouTube-)Autodidakt bin, werde ich dafür einen Nähkurs besuchen. Ich freue mich schon drauf! Allerdings fehlt das Elementarste noch: die Nähmaschine. Im Kurs wird sie gestellt, aber danach möchte ich ja auf eigene Faust weitermachen. Ein bisschen Unterstützung oder Näh-Equipment wären doch toll.
  • Mein Parfum (Armani Code EdP) ist nur noch halb voll. Das teure Ding duftet aber auch so fantastisch! 
  •  Lippenstifte kann ich einfach nie genug haben. Ohne Lippenstift, ohne mich! Aktuell wünsche ich mir wieder ein Für-jeden-Tag-Exemplar, in die Rosenholzrichtung. Twig und Captive von Mac sind meine Favoriten.
  • Gutscheine finde ich gar nicht doof und langweilig. Ich liebe Schmuck, aber trage viel zu selten welchen. Mit einem Dawanda-Gutschein würde ich mir zum Beispiel den schönen Kügelchen-Ring kaufen.
  • Nicht mit auf dem Bild, aber schon länger auf meiner Wunschliste: Die Blackroll.
  • Ich habe euch ja von meiner neuen Lese-Lust berichtet. Meine Lese-Challenge für dieses Jahr sind 50 gelesene Bücher. Ich war mit dieser Zielformulierung etwas spät dran und so hinke ich zwar etwas hinterher, lese aber so viel, wie die letzten Jahre nicht mehr. Und das finde ich mehr als großartig! Es hat mich wieder gepackt!
    Nun will meine Lesewut aber auch gestillt werden und so bin ich immer auf der Suche nach weiteren Lieblingen. Medimops und Co sind meine größten Freunde geworden. (Habt ihr an dieser Stelle noch ein paar ultimative Buchtipps für mich?) Die Liste wird immer länger. Abgesehen von neuem Lesestoff, würde mir auch ein fancy Lesezeichen helfen, nicht immer den Überblick zu verlieren

Aber schenkt mir doch einfach euer Lächeln und einen dicken Kuss.





Mittwoch, 20. April 2016

Die eierlegende Wollmilchsau // Eiermilch {lowcarb, paleo, laktosefrei}


Das sagenumwobene Hybridwesen. Laut Duden eines, das „nur Vorteile hat, alle Bedürfnisse befriedigt, allen Ansprüchen genügt“. Und kein besserer Begriff fiele mir ein, wenn es um Eiermilch geht. Irgendwie genau solch ein Hybrid, wie eben unsere Wollmilchsau, irgendwie genau so eine verrückte Kombination und irgendwie so ziemlich allen Ansprüchen genügend. 

Wie so oft kommt diese Erfindung aus dem Mutterland des LCHF (LowCarb HighFat), aus Schweden. Eiermilch schmeckt "weich", neutral und kommt dem herkömmlichen Geschmack von Milch und Sahne ziemlich nah. 



Ja, Eiermilch klingt ziemlich verrückt, oder? Aber es ist eher der Name, der so unerotisch daherkommt. Schmecken tut sie fabulös!
Sie ist in weniger als 5 Minuten gemacht, günstiger als jede Nussmilch (oder andere Milchalternativen), laktosefrei und definitiv einen Versuch wert!



Zutaten:

Hier geht es darum, bei den Mengenangaben ein bisschen auszuprobieren. Mein Vorschlag:
  • 30g Butter oder Butterschmalz
  • 10g Kokosöl (falls ihr kein Kokos mögt, einfach durch mehr Butter ersetzen)
  • 1 rohes Ei
  • 200ml kochendes Wasser

Zubereitung:

Butter, Kokosöl und das Ei mit dem Stabmixer oder im Mixgefäß cremig mixen. Währenddessen das Wasser aufkochen lassen und nun bei laufendem Mixer hinzufügen. Und das war's schon!
Vom Mixen ist die Eiermilch schon schön cremig und hat einen leichten Schaum. Als Test würde ich direkt einen Latte macchiato mit ihr genießen. :)

Den Rest könnt ihr in einem sauberen Gefäß 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Gebrauch einfach einmal gut durchschütteln, da sich die Phasen im Kühlschrank voneinander trennen können. Einmal geschüttelt, ist die Milch aber wieder homogen.
Erhitzen solltet ihr sie aber nicht wieder. Für heiße Milch also einfach frisch zubereiten.

In einem kleinen Weckglas kann man die Eiermilch auch unkompliziert mit auf die Arbeit oder in die Uni nehmen.

Ideen, für was ihr die Eiermilch außerdem noch nutzen könnt:
  • heiß und pur oder mit Gewürzen wie Vanille oder Zimt
  • heiße Schokolade
  • Latte macchiato
  • Chai latte
  • kalter Himbeer-Shake

Komische Vorstellung, aber trotzdem was für euch? Probiert's aus und berichtet mir supergern davon. Ich freue mich!


Montag, 11. April 2016

Weck me up before you go-go!

- Hallo, ich heiße Charlotte und mein Blog, der heißt Nimmersatt.
- Wieso?
- Weil ich vom Leben nie genug kriege.
- Achso, das hat mit Essen nichts zu tun?
- Doch, manchmal schon. 

Ich lieeebe gutes Essen. Essen gehen, kochen, es fotografieren, das ein oder andere Rezept verbloggen. Mich mit dem Thema auseinandersetzen. Das liegt auch in der Natur der Sache, wenn man wie ich etwas außergewöhnlicher isst. Lowcarb, LCHF, Teilzeit-Paleo, ketogen, so oder so ähnlich eben. Es ist genau mein Ding, und das seit bald 5 Jahren. ♥
Ich bin eine Genießerin, oh ja!

Aber in einem bin ich so richtig schlecht: der Essensplanung. Eines Tages, Baby, da werde ich das auch machen! Da setze ich mich am Sonntagabend in die Küche, und schreibe einen Wochenplan.
Da überlege ich nicht hektisch am Morgen, was ich denn mit zur Uni/Arbeit nehme. Da steht meine Box fertig gepackt im Kühlschrank und es bedarf nur eines Griffes. 

(Das richtige hübsche Glas habe ich schon einmal. Überhaupt inspiriert und ergänzt mich meine Freundin Kristina von Ganzschönfett da ganz wunderbar. Danke auch für dieses fabulöse Wortspiel!)

Ich habe Pausenbrotneid. Schon in der Schulzeit waren die Brote der anderen viel spannender. Auf mein eigenes hatte ich urplötzlich gar keine Lust mehr.
Das Phänomen kenn' ich auch heute noch, selbst mit liebevoll angemachtem Salat in der Tasche. Wie wäre es mit einer Renaissance des Pausenbrottauschs? <<Switch your Pausenbrot!>> Das wird ganz groß!
Naja, mit Brot ist ja bei mir nicht mehr viel. Da ist schon etwas mehr Kreativität gefordert.
Mein Notfallkit bei fehlender Zeit: Rohkost, Landjäger, Käsewürfel. Und das ist: langweilig!
Lunchboxen und Mealpreps feiern eine kleine Renaissance. Bei Pinterest wird man auch ganz schnell fündig. Doch meistens sind die nicht keto-tauglich.

Ich habe richtig Bock auf bunte Gläser und Boxen, auf Abwechslung von meinem Einheitsbrei! (und Hauptsache, überhaupt was dabei!)

Mit einem Griechischer-Joghurt-Mascarpone-Himbeer-Walnuss-Leinsamen-Frühstücks-Glas lege ich gleich los! Mhhhmm!!
Der ist so simpel und basal, dass es sich fast nicht lohnt, seine Ingredienzien und Zubereitungsweise zu erörtern:

  • 1 dicker Esslöffel Mascarpone
  • 1 griechischer Joghurt 10%
  • ein paar TK-Himbeeren
  • 1 EL Kokosraspel
  • 1 TL Leinsamen (ich "ritze" die immer ein bisschen an, einmal mit dem Stabmixer rein, fertig)
  • ein paar Walnüsse hacken
Mascarpone und Joghurt glatt rühren, alle anderen Zutaten obenauf. Zack, fertig.


Wie schaut euer "Pausenbrot" aus? Wird da kräftig vorbereitet oder der Bäcker um die Ecke bemüht?