Mittwoch, 5. August 2015

Blaubeer-Buttermilch-Scones {lowcarb} und ein neues, grasgrünes Tässken


It's always tea time!
Wenn es nach mir ginge, zumindest. Ich finde Tee großartig. In den kalten Jahreszeiten noch mehr als im Sommer. Mal trinke ich mehr, mal weniger Tee. Auch genieße ich mit Vorliebe guten Kaffee. Doch betrachtet man meinen Tee-Vorrat, lässt sich nicht abstreiten: Ich bin Teil des #teamtea .

Höre ich tea time, denke ich - Klischee komm raus - an Blümchen-Tassen, schwarzen Humor, Scones mit Clotted Cream und Cucumber sandwiches (die sich so viel feiner anhören, als Gurken-Bütterken).
Am liebsten würde ich mich in den Flieger setzen und den Insulanern ruckizucki einen Besuch abstatten.































Ich wollte mich unbedingt mal an Scones wagen, und zwar in der Low carb - Variante. Irgendwie hatte ich bisher gedacht, Scones seien ein schwieriges Unterfangen, ein wenig zickig in der Mache. Aber gar nicht, superfix sind sie gemacht!









Ich konnte einfach nicht anders: britisch anmutendes Teegebäck muss ich von einem Meedchen-Teller essen! Meinen Earl Grey trinke ich aber aus meinem neuen Grashüpfer. Der tea cup von Magisso ist genial! Nina schwärmt immerzu und hat gefühlt schon das halbe Internet mit dem Kippbecher angefixt, genauso wie mich. Es ist ein bisschen tricky, ihn zu bekommen. Aber Springlane bietet ihn unter anderem an.
Beuteltee trinke ich nur noch ungern, aber manchmal ist mir das ganze Gedöns mit Teesieb und Co für eine einzelne Tasse einfach zu umständlich. Wenn man also nicht gleich eine ganze Kanne aufschüttet, ist die Tasse so, so gut! Tee in das herausnehmbare Sieb, aufgießen, ziehen lassen, kippen und in aller Ruhe trinken.


Aber wie gehen die nun, diese Blaubeer-Buttermilch-Scones? Aufgepasst!

Für 16 Scones:
  • 2 Eier
  • 30 ml kalte Buttermilch
  • 30 ml Sahne
  • 1/2 Cup Mandelmehl (ich habe das amerikanische Maß benutzt, 1/2 Cup Mehl entspricht in etwa wahrscheinlich 60g)
  • 1/2 Cup Kokosmehl
  • etwas Guarkernmehl zum Binden
  • 80 g Erythritol oder andere Süße
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 90 g Butter, kalt
  • 200 g Blaubeeren
  • etwas Zimt


  1. Ofen auf 200°C Umluft vorheizen
  2. Mehl, Backpulver, Süße und Salz vermischen.
  3. Eier und Flüssigkeiten getrennt von den trockenen Zutaten vermischen.
  4. Kalte Butterstücke mit den Händen unter den Mehlmix kneten bis die Masse etwas bröselig ist. Dabei die Butter nicht zu warm werden lassen.
  5. Die flüssige Mischung unterrühren. Nicht zu lange, nur bis der Teig gerade so verrührt ist. Das scheint das "Geheimnis" der Scones zu sein.
  6. Blaubeeren vorsichtig unterrühren.
  7. Blech mit Backpapier belegen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsplatte, oder direkt auf dem Backpapier zu zwei circa 2cm dicken Kreisen formen. Diese jeweils achteln. Achtung: der Teig ist sehr feucht und lässt sich schwer schneiden. Die Stücke einzeln auf das Backpapier verfrachten oder, wie gesagt, bereits auf dem Backpapier schneiden und dort lassen.
  8. Mit etwas Zimt bestreuen und 15min auf mittlerer Schiene backen, bis die Scones leicht gebräunt sind.
Und wer sie nicht alle aufbekommt: einfrieren und aufwärmen, mmhhm!






















Na, Team Tea oder Kaffesuchti? Oder beides?


Freitag, 26. Juni 2015

Die Abrechnung - 12 before 25


Sweet 25, oder so ähnlich.
Was hat sie wohl umgesetzt? Was ist auf der Strecke geblieben? Macht so eine bucket list Sinn? Und Spaß?



1. Eine Stadtrundfahrt in der eigenen Stadt
Das Geschenk meiner Freundin H., die Bustourtickets, liegen immer noch dort, wo sie im Dezember schon lagen: in der Geschenkekiste. Nach den Prüfungen, wenn das Wetter mal stabil gut ist, dann geht es los!!

2. Den kleinen Prinzen im Original lesen.
Oui! "On ne voit bien qu'avec le cœur. L'essentiel est invisible pour les yeux."

3. Etwas für mich nähen.
Gilt es, wenn ich in der Zwischenzeit in einem Nähbuch abgebildet wurde? (Sahneschnittchen) ?

4. Eine Woche 'digital detox'.
Na gut, ich habe es nur ein Wochenende ausgehalten. Und auch nur, weil ich andersweitig vielbeschäftigt war. Ich gebe nicht auf, ich versuche das nochmal.

5. Ein Mal 5km am Stück laufen.
Was genau habe ich mir dabei gedacht? Ich hasse Laufen doch! 2 ja, 5 nein. Braucht doch kein Mensch!

6. Ein weiteres Piercing / ein erstes Tattoo.
Ich weiß schon was. Wahrscheinlich auch wo. Nur noch nicht wann.

7. Etwas tuen, das mir Angst macht.
Ohja, definitiv. Einiges. Größere und kleinere Dinge. Unter anderem: Ein fremdes Auto fahren. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gerne Auto fahre. Nur "meine" Strecken und auch nur mit dem Auto, das ich kenne.

8. Eine Blog-Aktion initiieren oder eine neue Kategorie einführen.
R(h)einspaziert ist nun als neue Kategorie auf meinem Blog zu finden. Dieses Wortspielt trug ich schon lange mit mir rum und hat nun endlich seine Anwendung gefunden.

9. Alleinsein bewusst erleben und genießen.
Erlebt und zum Teil auch genossen. Nur noch nicht bewusst  genug.

10. Backup vom Handy/PC machen.
Ähem..ich sag mal nichts.

11. Ein Bloggertreffen in DüDo organisieren.
Die Idee ist nun konkreter, aber umgesetzt ist sie noch nicht.

12. Die Kamera öfter einpacken und mehr fotografieren.
Ich habe es versucht, und ein bisschen zu selten geschafft. Wie bei allem - das ist vermutlich so ein Ding während der heißen Prüfungszeit - denke ich: Mache ich alles in den Semesterferien! Maybe, baby.


Fazit:
Ganz schön wenig habe ich tatsächlich umgesetzt. Ich bin ein Mensch, der sich gerne mal Druck macht. Deswegen war ich diesem "Projekt" gegenüber im Vorhinein etwas skeptisch. Und soll ich euch etwas sagen? Ich habe wenig geschafft, und das lässt mich völlig kalt! In diesen 6 Monaten hatte ich eine echt gute Zeit! So eine Liste ist wunderbar, um sich hin und wieder an die eigenen Wünsche zu erinnern. Aber sobald sie zu viel Druck macht: schmeißt sie über Bord!
Ist also eine neue Liste geplant? Erst einmal nicht. Ich werde mich bestimmt einmal in einer ruhigen Minute hinsetzen und darüber nachdenken, was ich gerne erreichen möchte.
Aber 24 Ziele? Nene. Auch Motivierendes kann ein Stressfaktor sein. Dann lieber nur eines: meine beste Zeit ganz abseits von all jenen Zielen zu haben!


Mittwoch, 3. Juni 2015

Wunschzettel {crazy 25}

Nicht einmal mehr zwei Wochen und dann werde ich 25. Jap, das ist so. Und wisst ihr was? Ich freu' mich drauf! Na klar doch, warum auch nicht? Noch vor ein paar Monaten fand ich die Vorstellung gar nicht lustig. 25, das ist wirklich kein Alter. (Eigentlich vielleicht sogar das beste? Na, das hoff ich doch!). Meine Soll-Ist-Analyse sagte mir zwischendurch "Ich könnte doch nun schon... wenn ich ..., dann hätte ich...". Humbug. 25, I'm ready to rumble!

Wie jedes Jahr kommt er auf einmal ganz fix, der Geburtstag. Wie jedes Jahr entscheid ich mich für, statt gegen die Sause. Wie jedes Jahr hab ich akute - einen Monat vorher einsetzende - Wunsch-Amnesie.
Tatsächlich war ich im Gegensatz zu den meisten anderen noch nie ein großes Geschenke-Kind. Und das hat sich bis heute nicht groß geändert. Die Aufmerksamkeit aller, während du auspackst, alle Augen auf dich Schlimm ☺ Und dennoch habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht.


Worüber würde ich mich freuen? Da mittelfristig geplant ist, umzuziehen, würden mir Ikea-Gutscheine ganz schön unter die Arme greifen. Genauso gerne shoppe ich bei Muji. Oh du meine japanische Schönheit! Mein Boss-Parfum ist nun auch schon bald leer. Ich habe hohe Ansprüche, was Low Carb - Kochbücher angeht. Meistens sind diese so gar nicht Low Carb, und von schöner Gestaltung haben die Autoren wohl noch nie etwas gehört. Anders bei diesem Kochbuch.  Der wunderschöne, graue Herschel-Rucksack ist natürlich viel zu teuer, aber verliebt bin ich dennoch. Viel zu wenige Ketten trage ich momentan, mit dieser würde ich das gerne ändern.

Nein, am allerliebsten wünsche ich mir gutes Wetter für meinen kleinen Picknick-Brunch!!