Sonntag, 24. August 2014

Lotti feiert 'ne Sommer-Kitsch-Blümchen-GuteLaune-Gartenparty
















































So 'ne kleine Schwäche hab ich ja für Mottoparties. Doch nur selten gefällt einem das Motto so wirklich, oder? Mit der dreißigsten 80er-Jahre- oder Bad-Taste-Party lockt man nun wirklich keinen mehr hinter dem Ofen hervor. (Für 50er/60er/Rock'n'Roll-Parties kann man mich allerdings immer begeistern, beliebig oft. Ist einfach meins.)
Doch bisher war ich nur Gast auf ebensolchen, niemals Gastgeberin.
Und so durchbrach ich mein gewohntes Muster, dass für gewöhnlich circa vier bis sechs Wochen vor meinem Geburtstag mit dem Gedanken beginnt, OB ich denn ÜBERHAUPT feiern soll, und legte noch eine Schüppe obendrauf. Ein Art Motto sollte her, eins in light-Version. Zuerst dachte ich an Farb- oder Muster-Konzepte, am Ende entschied ich mich für die "Lotti feiert 'ne Sommer-Kitsch-Blümchen-GuteLaune-Gartenparty"-Variante.






















Und so begann ich zu suchen. Nach Ideen, nach Rezepten, nach Stoffen, nach Servietten, nach den richtigen Titeln für die Playlist. Was ich fand: eine schier nicht enden wollende Flut an maximalst perfekten Sweet Tables, Deko-Ideen und Co, und die Einsicht, dass klein und fein für den Anfang völlig reicht.
















































Ich hatte einen Heidenspaß, mir Gedanken um alles zu machen. Meinen Geburtstagsfeier-Vorbereitungsstress verwandelte ich in einen positiven Planungs-Stress. Ich fing frühzeitig mit der Vorbereitung an, was so gänzlich untypisch für mich ist, und ging beispielsweise auf den Trödelmarkt, um mir hübsches "Oma-Geschirr" zu besorgen.
Aber wie es so kommen muss: am Ende wird die Zeit knapp. Die ersten Gäste sind im Anmarsch, und du stehst noch immer in der Küche. Dabei wolltest du doch noch alles picobellofein fotografieren.
Aber das muss so! Steht so in den "30 goldene Regeln, um eine gute Gastgeberin zu sein".



























































































Ich hatte einen wundertollen sommerlich-kitschigen-blümchenhaften-gutgelaunten Geburtstag und bin all denjenigen sehr dankbar, die Teil davon waren (und hier aus Privatsphäregründen nicht abgebildet sind)! ♥
















































Merke: Geht mit offenen Augen durch den eigenen Garten und über fremde Wiesen. Wer hätte gedacht, dass so wunderschöne Sträuße aus dem Nichts entstehen können?

Montag, 4. August 2014

Mein Juli {in Bildern}


Nich' lang schnacken, es folgt mein bebilderter Monatsrückblick (Just in diesem Augenblick mache ich mir den tiefgründigen Gedanken, warum ich "imaginär" nicht im Sinne von "Bild" benutzen kann, sondern es vielmehr "erdacht" bedeutet. Linguisten und Sprachkünstler unter euch?).



GETAN

















Die Hauptstadt bereist. Die CIS besucht, beim #fbc gewesen. Ein legendäres Spiel Deutschland gegen Brasilien auf den Straßen Berlins gesehen. In die Stadt mit der fast höchsten Fahrrad-Dichte gefahren.



GEKOCHT / GEBACKEN / GEGESSEN































Schokokuchen in Charlottenburg // Der beste Burger, den ich je gegessen habe, und die freundlichste Bedienung, der ich je begegnet bin. (Tofino in Essen)  //  Steak ist mein Gemüse. Und Gemüse ist mein Gemüse.  // Eiskaffee en masse. Ohne Eis.



GEKAUFT

















Zum allerersten Mal Visitenkarten. Visitenkarten! Hey, wie cool ist das denn?! // Die Latzhose! ♥



GEFREUT
































Am allermeisten, wie immer, über all die wunderschönen Begegnungen, die Herzenszeit mit ganz tollen Menschen!
Katrin und ich, ladies in orange  // Die Drei von der Tankstelle // Mädelsabende! // Herzensbloggerbrunch.
((Amélie, Björn, Katha, Katrin, Lina, Sonja, Tanja, Letti, Laura, Isabell und all ihr! ♥))
Ganz besonders habe ich mich auch gefreut, Kathrin Koehler kennenzulernen. Wir kennen uns online noch nicht lange, ich habe sie mit meinem Besuch in Berlin überfallen und sie hat mich angestoßen, mich inspiriert.


GEDACHT

















"You are so beautiful!" 












"Ick glob, ick mag dich dolle."
































"Autschn!!" Ich rate euch von heißem Wasser ab, Kinners!  //  Mal die eigenen Hemmungen überwinden. Mal so richtig schlimme Sachen mit einem Buch machen? Ich setz mich dran.  // "Könnt ich jeden Tag tragen." Bin halt doch die Leggings-Tante. Zumindest, wenn ich könnte, wie ich wollte.  //  "Mein Popo ist platt!" Eine Busfahrt, die ist lustig, eine Busfahrt die ist ganz schön lang (10h)!

"Ob ich jemals wieder zum Bloggen komme?" Wie ihr sicher schon bemerkt habt, ist meine Blog-Frequenz in letzter Zeit ganz schön dürftig. Im Moment stecke ich im Praktikum, arbeite nebenbei, und habe auch sonst einiges zu organisieren. 2014 ist das Jahr der großen Veränderung.
Also nur, dass ihr wisst: Ich bin noch da! ♥ Ich muss das bloß üben, das mit der Work-Life-Balance.


Donnerstag, 24. Juli 2014

Von immer wiederkehrenden Kleidungsstücken {Outfit}


Aber auch wirklich alles, alles kommt wieder. Meist doch das, was man so ganz schrecklich findet, oder? Doch Trends sind so eine ganz eigene Sache, und schwupps, eh man sich versieht, trägt man Kleiderstück xy ja wohl, die anfängliche Ablehnung wie weggeblasen.
Ich erinnere mich da gerne an einen Tag in der Stadt mit meiner Mutter, ich so um die 10 Jahre alt, gewidmet dem Schuh-Shopping. Man kennt das (ihr kennt das doch, oder??): Mama bleibt an einem Kleidungsständer respektive Schuhregal respektive {Ort der Wahl} stehen, verzückt, "Schau mal, Kind, ist das nicht toll? Magst du das nicht mal anprobieren?". Kind verdreht die Augen, seufzt, "Oaah Mama, sowas zieh ich doch nicht an! Das ist peinlich!".
Was soll ich sagen? Die damals als untragbar abgestempelten Schuhe, "so komische Stoffschuhe, die echt uncool aussehen", waren fast 1:1-Abbilder der heutigen Chucks. Und keine paar Monate später trug ich sie selbst, und tue es auch heute noch.
So geschehen sicher mit so manch einem Kleidungsstück, der Schuhkauf aber blieb mir am einprägsamsten im Kopf.
Und was lernen wir daraus? Dass wir vielleicht doch beeinflussbarer sind, als wir denken. UND, dass Mamas irgendwie doch oft Recht haben (sie haben schließlich auch schon so manches Trend-Comeback miterlebt).


















































Zu den Kleidungsstücken, die immer wiederkommen, gehört ganz sicher auch die Latzhose. Diesmal musste mich allerdings keiner von der Tragbarkeit überzeugen. Sind Latzhosen Dauerbrenner?

Das gezeigte Outfit trug ich zur "Curvy is sexy"-Messe (selten doofer Name!) in Berlin, die parallel zur Fashion Week stattfindet, und war echt glücklich damit. Irgendwie bequem, ohne undedressed zu sein.























               Latzhose: Primark  //  Spitzen-Oberteil: Zizzi  //  Bandeau: C&A  //  Schuhe: Fake-"Birkis"  //  Ohrringe: six

























Merke I :  Ihr solltet die eine Seite der Latzhose nicht aufmachen, wenn ihr auf Berlins Straßen nicht von einem älteren Herren angesprochen werden wollt, der euch fragt, ob er die Hose bitte zumachen dürfe. Die Asymmetrie entsprach wohl nicht seinem ästhetischen Sinn :D

Merke II : Danke, Mama, du hattest Recht!

Merke III : Ich gestehe: ich war vorher noch nie in Berlin. Und ich glaube, ich habe mich ein bisschen verliebt. Und jetzt?

Merke IV : Die Schlaghose kann noch so oft wiederkommen, wie sie will. ICH WERDE SIE NICHT TRAGEN! Und falls ich jemals anderer Meinung sein sollte, bitte überzeugt mich von dem Gegenteil und haltet mich ab! Schlaghosen sind nicht cool! Nein, nein, nein!