Freitag, 19. Februar 2016

Lesen heißt durch fremde Hand träumen.


Bücher und ich. Das ist eine große Liebe, irgendwie schon immer.

Ich bin die, die mit 7 in der dienstäglichen Schul-Lesegruppe den Rappel bekam. Weil ich schon schneller lesen konnte als die anderen und weil ich nicht verstehen konnte, wie man denn keinen Spaß am Lesen fände.
Ich bin die, der man gerne Bücher schenkt. Die, die auf dringende Empfehlung der Buchhändlerin, in der Woche nachdem es hier erschien, mit 8 Jahren -von Oma überreicht- den "Stein der Weisen" in den Händen hielt.

Die, die im alljährlichen Italien-Urlaub in 14 Tagen auch schon mal 10 Bücher verschlingen konnte. Die sich auf den Großeinkauf vor besagtem Urlaub freute. Im Stern-Verlag. (Die, die so verdammt wehmütig ist, weil dieser im März für immer schließen wird. So viele Stunden dort verbracht, Buchrücken gelesen, Schulbücher gekauft.) 


















Und inzwischen? Habe ich meine Lese- und Nichtlese-Phasen. Da grätscht der Alltag dazwischen, die Uni. Da konkurrieren andere Medien um meine Gunst. Digital versus analog. Da merke ich, wie mir manchmal die Ruhe fehlt; ich mich schlecht konzentrieren kann auf diese doch so wertvollen Seiten.
Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte {Arthur Schopenhauer}
Also STOP! mit dem Etappenlesen. Kein "wenn..., dann wieder.". Mehr lesen! Und ich fange genau JETZT damit an. Nach einem lesetechnisch ärmlichen Januar ein Kickstart im Februar. Ich bin wieder drin. Ich kann es noch immer! Das Tempo werde ich nicht halten können, aber die Richtung ist klar und ein Anfang gemacht. Die 52 ist das erklärte Ziel.





Wie steht es bei euch mit dem Lesen? Ohne welches Buch geht es nicht? Nur ein Tipp von vielen, aber immer wieder, weil Sprache so ein wunderschönes Werkzeug ist, Gut gegen Nordwind.

"Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf."