Montag, 31. August 2015

Shame on me: 4 Jahre lowcarb und die erste eigene Mandelmilch {Wannabe - Rezept}

Heute bin ich eine kleine Copycat. Ich kann die Male gar nicht zählen, die ich von selbstgemachter Mandelmilch las, stattdessen gekaufte Nussmilch trank und mir vornahm, dass sie das nächste Mal aus der eigenen Küche stammen sollte.
Was mich hemmte? Ein wenig Faulheit und die Sorge, der Stabmixer könnte der Aufgabe nicht gewachsen sein. Falsch!
Wieso ich aber eine Copycat bin? Weil ich manchmal einen Anstupser von meiner Freundin Kristina brauche, die die Dinge einfach mal tut. ♥ 



Ihr braucht also Mandeln und Wasser, im Verhältnis 1 : 2.
Die Mandeln lasst ihr einige Stunden in Wasser einweichen. Ich habe Mandeln mit Schale benutzt, das Wasser abgeschüttet, sie noch einmal mit heißem Wasser aufgegossen, und die Mandeln schnipsend ihrer Schale entledigt. In ihr sollen noch einige Bitterstoffe sein. Ob die Mandelmilch so etwas feiner schmeckt? Vielleicht. Die Mandeln habe ich jetzt mit der doppelten Menge Wasser aufgegossen, mit dem Stabmixer püriert und durch ein feines Küchentuch gegeben. 

In seinem hübschen Gläschen wartet die Mandelmilch nun im Kühlschrank darauf, mit Zimt oder Vanille aromatisiert und morgen von mir zu meinem ersten Tag im neuen Job mitgenommen zu werden. 


Mittwoch, 5. August 2015

Blaubeer-Buttermilch-Scones {lowcarb} und ein neues, grasgrünes Tässken


It's always tea time!
Wenn es nach mir ginge, zumindest. Ich finde Tee großartig. In den kalten Jahreszeiten noch mehr als im Sommer. Mal trinke ich mehr, mal weniger Tee. Auch genieße ich mit Vorliebe guten Kaffee. Doch betrachtet man meinen Tee-Vorrat, lässt sich nicht abstreiten: Ich bin Teil des #teamtea .

Höre ich tea time, denke ich - Klischee komm raus - an Blümchen-Tassen, schwarzen Humor, Scones mit Clotted Cream und Cucumber sandwiches (die sich so viel feiner anhören, als Gurken-Bütterken).
Am liebsten würde ich mich in den Flieger setzen und den Insulanern ruckizucki einen Besuch abstatten.































Ich wollte mich unbedingt mal an Scones wagen, und zwar in der Low carb - Variante. Irgendwie hatte ich bisher gedacht, Scones seien ein schwieriges Unterfangen, ein wenig zickig in der Mache. Aber gar nicht, superfix sind sie gemacht!









Ich konnte einfach nicht anders: britisch anmutendes Teegebäck muss ich von einem Meedchen-Teller essen! Meinen Earl Grey trinke ich aber aus meinem neuen Grashüpfer. Der tea cup von Magisso ist genial! Nina schwärmt immerzu und hat gefühlt schon das halbe Internet mit dem Kippbecher angefixt, genauso wie mich. Es ist ein bisschen tricky, ihn zu bekommen. Aber Springlane bietet ihn unter anderem an.
Beuteltee trinke ich nur noch ungern, aber manchmal ist mir das ganze Gedöns mit Teesieb und Co für eine einzelne Tasse einfach zu umständlich. Wenn man also nicht gleich eine ganze Kanne aufschüttet, ist die Tasse so, so gut! Tee in das herausnehmbare Sieb, aufgießen, ziehen lassen, kippen und in aller Ruhe trinken.


Aber wie gehen die nun, diese Blaubeer-Buttermilch-Scones? Aufgepasst!

Für 16 Scones:
  • 2 Eier
  • 30 ml kalte Buttermilch
  • 30 ml Sahne
  • 1/2 Cup Mandelmehl (ich habe das amerikanische Maß benutzt, 1/2 Cup Mehl entspricht in etwa wahrscheinlich 60g)
  • 1/2 Cup Kokosmehl
  • etwas Guarkernmehl zum Binden
  • 80 g Erythritol oder andere Süße
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 90 g Butter, kalt
  • 200 g Blaubeeren
  • etwas Zimt


  1. Ofen auf 200°C Umluft vorheizen
  2. Mehl, Backpulver, Süße und Salz vermischen.
  3. Eier und Flüssigkeiten getrennt von den trockenen Zutaten vermischen.
  4. Kalte Butterstücke mit den Händen unter den Mehlmix kneten bis die Masse etwas bröselig ist. Dabei die Butter nicht zu warm werden lassen.
  5. Die flüssige Mischung unterrühren. Nicht zu lange, nur bis der Teig gerade so verrührt ist. Das scheint das "Geheimnis" der Scones zu sein.
  6. Blaubeeren vorsichtig unterrühren.
  7. Blech mit Backpapier belegen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsplatte, oder direkt auf dem Backpapier zu zwei circa 2cm dicken Kreisen formen. Diese jeweils achteln. Achtung: der Teig ist sehr feucht und lässt sich schwer schneiden. Die Stücke einzeln auf das Backpapier verfrachten oder, wie gesagt, bereits auf dem Backpapier schneiden und dort lassen.
  8. Mit etwas Zimt bestreuen und 15min auf mittlerer Schiene backen, bis die Scones leicht gebräunt sind.
Und wer sie nicht alle aufbekommt: einfrieren und aufwärmen, mmhhm!






















Na, Team Tea oder Kaffesuchti? Oder beides?