Montag, 7. Dezember 2015

Hey Winterblues, du fiese Möp! Es geht dir an den Kragen!


Ja, ich bin so eine Kandidatin. Eine Kandidatin für den Winterblues. Letztes Jahr hat er mich verschont, dieses Jahr schlägt er dafür doppelt zu.
Wie sich das äußert? Ich bin ein Riesenfauli, krieg' mein Popöchen nicht hoch, bin miesepetrig, mecker über die Dunkelheit und will einfach, dass bitte schleunigst wieder Frühling wird. Ich bin kein Winterkind, eindeutig nicht.




Aber wenn ich ganz ehrlich bin, dann kann ich selbst dem döfesten Winter was abgewinnen. Zum Beispiel:

  • endlich wieder Normalzeit! Ginge es nach mir, müssten wir die Uhren echt nicht umstellen. Im Winter geht die Uhr dann auch wieder so, wie sie soll.
  • ganz, ganz, ganz viel Tee! Lose bitte, nicht im Beutel.
  • Herbst-/Winterfarben, auch auf den Lippen.
  • Rosenkohl, my love! Ich bin sowas von #teamrosenkohl, ich könnte  die grünen Bällekes echt jeden Tag essen. 
  • Eintöpfe und Suppen, mmhm!
  • Riesenschals und Kuschelpullis
  • St. Martin, so viel cooler als Halloween.
  • Trips in die Therme. Die Sauna ruft!



























































Und wenn mich der Blues trotzdem packt? Ich mich fühle, als stünde ich auf Autopilot? Die Zeit an mir vorbeirast; es einfach nur permanent dunkel ist?

  • Rausgehen! Licht tanken! Wenn es schon nicht richtig hell wird, dann wenigstens ein bisschen frische Luft einatmen. (Tipp: Vitamin D nehmen!!)
  • Ins Kino gehen oder ein Konzert besuchen
  • völlig banane in der Wohnung abdancen. Keine Melancholie-Mucke. Klar, Adele hören ist auch schön. Aber will ich das wirklich, wenn ich eh schon mimimi bin?
  • warme Frühlingsgedanken machen
  • in den Zug setzen, zu einer Freundin fahren, mit ihr einen riesigen Topf Suppe kochen, Wein trinken, bis tief in die Nacht quatschen. Summa sumarum: Qualitätszeit haben.
  • Spontaneität. Spontane Verabredungen & Co. Der Winter schreit: auf die Couch mit dem Poppes! Einfach mal dagegen anschreien.



Seid ihr im Winter quietschfidel? Oder auch ein bisschen mopsig? Was macht ihr dagegen? Burner-Tipps?




Montag, 9. November 2015

Mandel-Schoko-Chia-Pudding {lowcarb}






Ganz schöne Glibberdinger. Superfood, oder einfach nur die etwas anderen Leinsamen? Eigentlich total schnuppe. Ich probiere gerne ein wenig rum und gerade auf meinem Experimentierplan stehen eben: Chiasamen. Pinterest und Instagram explodieren fast vor Chia-Bildern. Immer dabei: extrem viel Obst. Das ich in meinem Chiapudding aus verschiedenen Gründen nicht haben möchte. Zum einen bin ich gar kein großer Obstfan, war ich noch nie. Esse ich einen Apfel, könnte ich danach eine ganze Schweinshaxe verdrücken: Obst macht mir Hunger auf mehr. #GemüsestattObst
Zum anderen bin ich ganz schön Konsistenz-empfindlich. Chiapudding an sich geht super, überraschenderweise. Aber kommt noch eine andere Konsistenz-Komponente ins Spiel, kriege ich Gänsehaut.

Ich habe da noch ein paar interessante Ideen für meine Chia-Experimentierküche. Heute aber erst einmal der:

Mandel-Schoko-Chia-Pudding
  • 150 ml Mandelmilch 
  • 1 TL Backkakao 
  • 2 EL Chiasamen
  • 1 EL Mandelmus

4 Komponenten, denkbar einfach:
Chiasamen und Backkakao vermischen, sodass der Kakao mit der Flüssigkeit nachher keine Klümpchen bildet. Mandelmilch und Mandelmus dazu, verrühren, in den Kühlschrank stellen und mindestens eine halbe Stunde quellen lassen.



Könnt ihr sie noch sehen, die Quellmonster?

Sonntag, 1. November 2015

Wo habe ich nur meinen Kopf gelassen?


... oder auch: wo habe ich bloß meine Kamera gelassen?

Naja, wo ich meine Kamera gelassen habe, das weiß ich ganz genau.Sie liegt selig und schlummernd bei Vanessa in Krefeld. Verplantheit hin oder her, aber dass ich meine Kamera irgendwo einfach liegen lasse - ja, einfach liegen lasse! - ist mir auch noch nicht untergekommen.







Aber von vorne:

Vor inzwischen schon wieder 2 Wochen luden Nike und Vanessa nach Krefeld ins 100schön, zum Bloggerinnenklönen, Frühstücken und Kreativsein.
Um meine Kamera vor Betonspritzern zu retten, legte ich sie nach ein bisschen Geknipse also in die Ecke. Da lag sie gut. Gut, um sie zu vergessen.
Und so bin ich hier, kameralos. Ohne die Bilder von dem schönen Tag, mit ein, zwei Rezeptideen im Kopf, mit der Lust, zu fotografieren. Und die Sonne scheint mir schadenfroh ins Gesicht, als wolle sie mir sagen "Tja, schönstes Herbstwetter, nicht? Selbst Schuld, du Dösbaddel!".
Aber mal ehrlich, ist es nicht bloß das Prinzip 'Ich will das, was ich nicht haben kann.' ? Ich setze mich jetzt mit meinem Ostfriesentee und einer Decke ganz fotogen auf die Terrasse, frei nach dem Motto Ich habe heute leider kein Foto für dich. So!

Merke: Ich brauche ein neues Handy. Eins mit superschmancyfancy Kamera. Ist klar, ne?

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Märchenschloss {Outfit}


Unternimmt man einen Ausflug zum Schloss Benrath in Düsseldorf, wird man dort ohne Zweifel immer jemanden mit Kamera in der Hand antreffen. So eine schöne Kulisse! Das finden Hochzeitsfotografen (wer Brautkleider gucken will, muss nur an einem sonnigen Tag in den Schlosspark gehen!), Menschen mit Makroobjektiv und einem Faible für die Natur, und das finden auch Kris und ich. 

 
Kris war so nett und lichtete mich in meinem „neuen“ Streifenkleid ab. Dafür hüpften wir über Stock und Stein und begaben uns in gefährliche Krabbeltiergefahr.  
„Neu“, weil das Kleid so neu gar nicht ist. Es gefällt mir so gut, aber ich wusste es schlicht nicht zu kombinieren. Mal war es zu warm, mal war es zu kalt, mal schien es mir irgendwie zu fein.
Aber ein ausgestellter Rock und flache Leinenschuhe, das ist für mich 60er Rock’n‘Roll, und kann daher nur gut sein.



Kleid - C&A  ||  Schuhe - noname
 






 
Wie würdet ihr jetzt in der kalten Jahreszeit das Kleid kombinieren?





Montag, 21. September 2015

Berlin, Berlin {unterwegs in Neukölln & Kreuzberg}

Mein drittes Mal in der Hauptstadt, und das innerhalb eines Jahres. Doch das erste Mal so gänzlich privat, ohne Messe und Co. Ich war auf Verwandtschaftsbesuch, hatte keinerlei Zeitdruck im Nacken und auch nicht den Anspruch, in diesen zweieinhalb Tagen das volle Touriprogramm zu durchleben. Stattdessen hatte ich eine gute Zeit mit Cousin und Cousine, wir haben gekocht, waren essen, sind den Hertha-Spielern ganz schön nah gekommen, und ich habe zu Fuß ein wenig Neukölln und Kreuzberg erkundet.

























































































Fleischwolf und Lotte - na, wenn das nicht mein Laden ist, dann weiß ich es auch nicht? Küchenkrams und im Hinterzimmerchen Vintage-Küchenevents. Hallo? Dieser Name!!





Diese Stadt hat mich irgendwie in ihren Bann gezogen. Bevor ich letztes Jahr das erste Mal dort war, war ich mir so sicher, dass ich Berlin nicht mögen würde. Es war so eine Vorahnung. Falsch, so falsch! Ja klar, Berlin ist voll, groß und überfordert mich vielleicht auch ein wenig. Aber Berlin ist so ... faszinierend irgendwie. So ganz werde ich die Idee nicht los, dort mal mehr als nur ein Wochenende zu verbringen. Einen Monat Auszeit, Arbeit oder Praktikum in Berlin? Fänd ich richtig gut!

Ganz gelegen kam mir, dass auch Vanessa gerade in Berlin ganz schön aktiv war, und ich mir so ein paar Orte in Kreuzberg rauspickte und besuchte, die ich ansonsten vielleicht nicht gefunden hätte. So wie die Prinzessinnengärten zum Beispiel.


























Sehr hip, fancy, ein bisschen stereotyp, total süß, mit Liebe zum und im Detail, der heiße Scheiß Urban Gardening eben. Um ein bisschen Ruhe zu finden vor dem Großstadtrummel, kann ich einen Besuch in den Prinzessinengärten nur empfehlen. Und es macht doch auch irgendwie Spaß nach einem langen Fußmarsch  dort zu sitzen, den Füßen eine Pause zu geben, sich bei einem kalten Getränk umzuschauen und ein wenig Tagträumerei zu betreiben. Wer mag diese junge Frau sein, die gerade Rucola erntet? Sandra, 27, selbständige Grafikdesignerin, die Abwechslung im Gärtnern sucht? Oder die Gruppe zwei Tische weiter? Mittagspausen-(Apple Addict-)Meeting im Freien? Wer weiß?








Wie ein richtiges Hipster Mädchen - mit Piercing, Rucksack und Spiegelreflex - spazierte ich über die Oranienstraße, beobachtete Läden und Leute. Machte das ein oder andere Bild, setzte mich in Cafés und schrieb ein paar Zeilen in mein Notizbüchlein.

Zwischen "Ich muss unbedingt planen, wohin ich gehen möchte. Zeiteffizienz und so!" und "Ich lass mich treiben." recherchierte ich an dem Tag, welchen Insider- und Weniger-Insider-Tipps ich an diesem Tag folgen wollte. Und das ist echt nicht einfach! Berlin bietet so unendlich, unendlich viel, dass es gar nicht möglich ist, sich die Rosinen rauszupicken. Oder anders: an fast jeder Ecke wartet eine Rosine auf dich. Daher lasse ich mich manchmal ganz gerne von Blogs, Instagram oder Pinterest inspirieren. Ich mag es, diesen persönlichen Erfahrungen zu folgen. Und noch nie hat mich solch ein Tipp enttäuscht.


Doch an dem Tag war ich ratlos. Ich stieß unter anderem auf den Hipster Guide to Berlin, der sicherlich keine Offenbarung, aber dennoch ganz witzig und ein wenig ironisch geschrieben ist. Und da ich eh plante, die Oranienstraße entlang zu laufen, folgte ich ihm zum späten Frühstück ins Bateau Ivre.


Den frühen Abend verbrachten wir dann in der Hasenheide. Wir ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen, beobachteten gut gebaute Menschen oben ohne bei der abendlichen Yoga-Einheit, sinnierten und freuten uns nach einem schönen, aber auch langen Tag auf einen gemütlichen Kochabend.

Mein kleiner Traum, ein Büchercafé!


 Ich hoffe: auf bald, Berlin!



Montag, 31. August 2015

Shame on me: 4 Jahre lowcarb und die erste eigene Mandelmilch {Wannabe - Rezept}

Heute bin ich eine kleine Copycat. Ich kann die Male gar nicht zählen, die ich von selbstgemachter Mandelmilch las, stattdessen gekaufte Nussmilch trank und mir vornahm, dass sie das nächste Mal aus der eigenen Küche stammen sollte.
Was mich hemmte? Ein wenig Faulheit und die Sorge, der Stabmixer könnte der Aufgabe nicht gewachsen sein. Falsch!
Wieso ich aber eine Copycat bin? Weil ich manchmal einen Anstupser von meiner Freundin Kristina brauche, die die Dinge einfach mal tut. ♥ 



Ihr braucht also Mandeln und Wasser, im Verhältnis 1 : 2.
Die Mandeln lasst ihr einige Stunden in Wasser einweichen. Ich habe Mandeln mit Schale benutzt, das Wasser abgeschüttet, sie noch einmal mit heißem Wasser aufgegossen, und die Mandeln schnipsend ihrer Schale entledigt. In ihr sollen noch einige Bitterstoffe sein. Ob die Mandelmilch so etwas feiner schmeckt? Vielleicht. Die Mandeln habe ich jetzt mit der doppelten Menge Wasser aufgegossen, mit dem Stabmixer püriert und durch ein feines Küchentuch gegeben. 

In seinem hübschen Gläschen wartet die Mandelmilch nun im Kühlschrank darauf, mit Zimt oder Vanille aromatisiert und morgen von mir zu meinem ersten Tag im neuen Job mitgenommen zu werden. 


Mittwoch, 5. August 2015

Blaubeer-Buttermilch-Scones {lowcarb} und ein neues, grasgrünes Tässken


It's always tea time!
Wenn es nach mir ginge, zumindest. Ich finde Tee großartig. In den kalten Jahreszeiten noch mehr als im Sommer. Mal trinke ich mehr, mal weniger Tee. Auch genieße ich mit Vorliebe guten Kaffee. Doch betrachtet man meinen Tee-Vorrat, lässt sich nicht abstreiten: Ich bin Teil des #teamtea .

Höre ich tea time, denke ich - Klischee komm raus - an Blümchen-Tassen, schwarzen Humor, Scones mit Clotted Cream und Cucumber sandwiches (die sich so viel feiner anhören, als Gurken-Bütterken).
Am liebsten würde ich mich in den Flieger setzen und den Insulanern ruckizucki einen Besuch abstatten.































Ich wollte mich unbedingt mal an Scones wagen, und zwar in der Low carb - Variante. Irgendwie hatte ich bisher gedacht, Scones seien ein schwieriges Unterfangen, ein wenig zickig in der Mache. Aber gar nicht, superfix sind sie gemacht!









Ich konnte einfach nicht anders: britisch anmutendes Teegebäck muss ich von einem Meedchen-Teller essen! Meinen Earl Grey trinke ich aber aus meinem neuen Grashüpfer. Der tea cup von Magisso ist genial! Nina schwärmt immerzu und hat gefühlt schon das halbe Internet mit dem Kippbecher angefixt, genauso wie mich. Es ist ein bisschen tricky, ihn zu bekommen. Aber Springlane bietet ihn unter anderem an.
Beuteltee trinke ich nur noch ungern, aber manchmal ist mir das ganze Gedöns mit Teesieb und Co für eine einzelne Tasse einfach zu umständlich. Wenn man also nicht gleich eine ganze Kanne aufschüttet, ist die Tasse so, so gut! Tee in das herausnehmbare Sieb, aufgießen, ziehen lassen, kippen und in aller Ruhe trinken.


Aber wie gehen die nun, diese Blaubeer-Buttermilch-Scones? Aufgepasst!

Für 16 Scones:
  • 2 Eier
  • 30 ml kalte Buttermilch
  • 30 ml Sahne
  • 1/2 Cup Mandelmehl (ich habe das amerikanische Maß benutzt, 1/2 Cup Mehl entspricht in etwa wahrscheinlich 60g)
  • 1/2 Cup Kokosmehl
  • etwas Guarkernmehl zum Binden
  • 80 g Erythritol oder andere Süße
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 90 g Butter, kalt
  • 200 g Blaubeeren
  • etwas Zimt


  1. Ofen auf 200°C Umluft vorheizen
  2. Mehl, Backpulver, Süße und Salz vermischen.
  3. Eier und Flüssigkeiten getrennt von den trockenen Zutaten vermischen.
  4. Kalte Butterstücke mit den Händen unter den Mehlmix kneten bis die Masse etwas bröselig ist. Dabei die Butter nicht zu warm werden lassen.
  5. Die flüssige Mischung unterrühren. Nicht zu lange, nur bis der Teig gerade so verrührt ist. Das scheint das "Geheimnis" der Scones zu sein.
  6. Blaubeeren vorsichtig unterrühren.
  7. Blech mit Backpapier belegen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsplatte, oder direkt auf dem Backpapier zu zwei circa 2cm dicken Kreisen formen. Diese jeweils achteln. Achtung: der Teig ist sehr feucht und lässt sich schwer schneiden. Die Stücke einzeln auf das Backpapier verfrachten oder, wie gesagt, bereits auf dem Backpapier schneiden und dort lassen.
  8. Mit etwas Zimt bestreuen und 15min auf mittlerer Schiene backen, bis die Scones leicht gebräunt sind.
Und wer sie nicht alle aufbekommt: einfrieren und aufwärmen, mmhhm!






















Na, Team Tea oder Kaffesuchti? Oder beides?


Freitag, 26. Juni 2015

Die Abrechnung - 12 before 25


Sweet 25, oder so ähnlich.
Was hat sie wohl umgesetzt? Was ist auf der Strecke geblieben? Macht so eine bucket list Sinn? Und Spaß?



1. Eine Stadtrundfahrt in der eigenen Stadt
Das Geschenk meiner Freundin H., die Bustourtickets, liegen immer noch dort, wo sie im Dezember schon lagen: in der Geschenkekiste. Nach den Prüfungen, wenn das Wetter mal stabil gut ist, dann geht es los!!

2. Den kleinen Prinzen im Original lesen.
Oui! "On ne voit bien qu'avec le cœur. L'essentiel est invisible pour les yeux."

3. Etwas für mich nähen.
Gilt es, wenn ich in der Zwischenzeit in einem Nähbuch abgebildet wurde? (Sahneschnittchen) ?

4. Eine Woche 'digital detox'.
Na gut, ich habe es nur ein Wochenende ausgehalten. Und auch nur, weil ich andersweitig vielbeschäftigt war. Ich gebe nicht auf, ich versuche das nochmal.

5. Ein Mal 5km am Stück laufen.
Was genau habe ich mir dabei gedacht? Ich hasse Laufen doch! 2 ja, 5 nein. Braucht doch kein Mensch!

6. Ein weiteres Piercing / ein erstes Tattoo.
Ich weiß schon was. Wahrscheinlich auch wo. Nur noch nicht wann.

7. Etwas tuen, das mir Angst macht.
Ohja, definitiv. Einiges. Größere und kleinere Dinge. Unter anderem: Ein fremdes Auto fahren. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gerne Auto fahre. Nur "meine" Strecken und auch nur mit dem Auto, das ich kenne.

8. Eine Blog-Aktion initiieren oder eine neue Kategorie einführen.
R(h)einspaziert ist nun als neue Kategorie auf meinem Blog zu finden. Dieses Wortspielt trug ich schon lange mit mir rum und hat nun endlich seine Anwendung gefunden.

9. Alleinsein bewusst erleben und genießen.
Erlebt und zum Teil auch genossen. Nur noch nicht bewusst  genug.

10. Backup vom Handy/PC machen.
Ähem..ich sag mal nichts.

11. Ein Bloggertreffen in DüDo organisieren.
Die Idee ist nun konkreter, aber umgesetzt ist sie noch nicht.

12. Die Kamera öfter einpacken und mehr fotografieren.
Ich habe es versucht, und ein bisschen zu selten geschafft. Wie bei allem - das ist vermutlich so ein Ding während der heißen Prüfungszeit - denke ich: Mache ich alles in den Semesterferien! Maybe, baby.


Fazit:
Ganz schön wenig habe ich tatsächlich umgesetzt. Ich bin ein Mensch, der sich gerne mal Druck macht. Deswegen war ich diesem "Projekt" gegenüber im Vorhinein etwas skeptisch. Und soll ich euch etwas sagen? Ich habe wenig geschafft, und das lässt mich völlig kalt! In diesen 6 Monaten hatte ich eine echt gute Zeit! So eine Liste ist wunderbar, um sich hin und wieder an die eigenen Wünsche zu erinnern. Aber sobald sie zu viel Druck macht: schmeißt sie über Bord!
Ist also eine neue Liste geplant? Erst einmal nicht. Ich werde mich bestimmt einmal in einer ruhigen Minute hinsetzen und darüber nachdenken, was ich gerne erreichen möchte.
Aber 24 Ziele? Nene. Auch Motivierendes kann ein Stressfaktor sein. Dann lieber nur eines: meine beste Zeit ganz abseits von all jenen Zielen zu haben!


Mittwoch, 3. Juni 2015

Wunschzettel {crazy 25}

Nicht einmal mehr zwei Wochen und dann werde ich 25. Jap, das ist so. Und wisst ihr was? Ich freu' mich drauf! Na klar doch, warum auch nicht? Noch vor ein paar Monaten fand ich die Vorstellung gar nicht lustig. 25, das ist wirklich kein Alter. (Eigentlich vielleicht sogar das beste? Na, das hoff ich doch!). Meine Soll-Ist-Analyse sagte mir zwischendurch "Ich könnte doch nun schon... wenn ich ..., dann hätte ich...". Humbug. 25, I'm ready to rumble!

Wie jedes Jahr kommt er auf einmal ganz fix, der Geburtstag. Wie jedes Jahr entscheid ich mich für, statt gegen die Sause. Wie jedes Jahr hab ich akute - einen Monat vorher einsetzende - Wunsch-Amnesie.
Tatsächlich war ich im Gegensatz zu den meisten anderen noch nie ein großes Geschenke-Kind. Und das hat sich bis heute nicht groß geändert. Die Aufmerksamkeit aller, während du auspackst, alle Augen auf dich Schlimm ☺ Und dennoch habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht.


Worüber würde ich mich freuen? Da mittelfristig geplant ist, umzuziehen, würden mir Ikea-Gutscheine ganz schön unter die Arme greifen. Genauso gerne shoppe ich bei Muji. Oh du meine japanische Schönheit! Mein Boss-Parfum ist nun auch schon bald leer. Ich habe hohe Ansprüche, was Low Carb - Kochbücher angeht. Meistens sind diese so gar nicht Low Carb, und von schöner Gestaltung haben die Autoren wohl noch nie etwas gehört. Anders bei diesem Kochbuch.  Der wunderschöne, graue Herschel-Rucksack ist natürlich viel zu teuer, aber verliebt bin ich dennoch. Viel zu wenige Ketten trage ich momentan, mit dieser würde ich das gerne ändern.

Nein, am allerliebsten wünsche ich mir gutes Wetter für meinen kleinen Picknick-Brunch!!



Donnerstag, 14. Mai 2015

R(H)EINSPAZIERT {neue Kategorie} - der Medienhafen


Ich bin ein Düsseldorfer Mädsche. Ein rheinisches Pflänzchen. Man kann mich schon umpflanzen, ich gedeihe auch woanders gut und genieße die fremde Erde und Luft, um in der Metapher zu  bleiben. Aber bisher hat es mich noch immer zurückverschlagen. Das ist es wohl, was man Heimatliebe nennt.

Noch mehr Neues möchte ich erkunden, Touri in der eigenen Gegend sein, Wohlbekanntes mit anderen Augen sehen. Also r(h)einspaziert, es geht auf Entdeckungsreise!







































































Für ein Filmprojekt begaben Kris und ich uns an einem unglaublich sommerlichen Sonn(en)tag in den Düsseldorfer Medienhafen. Der ehemalige Handelshafen - drittgrößter Deutschlands - hat für mich immer einen gewissen nordischen Flair. Die frische Brise, alte Speichergebäude, der Hafenkran, vorbeiziehende Schiffe, daneben die modernsten Bauten. Da kann man schon einmal meinen, man säße mitten in Hamburg.

Inzwischen ist er weniger Handels-, als vielmehr Medienhafen. Viele Werbe- und Medienunternehmen haben sich in den fancy Gebäuden niedergelassen. Modefirmen, Restaurants und Cafés, ein großes Kino. 

Kennt ihr das, wenn man nach einer Reise oder auch nach längerer Zeit wiederkommt? Es da etwas gibt, bei dem man fühlt: "Zuhause!"? Bei dem man so ein ganz wohliges, sehnsüchtiges Gefühl bekommt?
Für mich ist das die Düsseldorfer Skyline. Die zu einem Teil eben aus der Hafenkulisse besteht. Ein Blick auf Rheinturm, Knie-Brücke und Gehry-Bauten und mir geht das Herz auf.


Und? Wer weiß, wie man am Rheinturm, wenn es dunkel ist, die Uhrzeit lesen kann? Dass er die weltgrößte Dezimaluhr darstellt?





Wann denkt ihr: "Ich bin Zuhause"? Beim Anblick des Doms? An der Elbe sitzend? Bei "eurem" Autobahn-Ausfahrts-Schild? Wenn ihr den heimischen Dialekt hört? Oder ist für euch überall Zuhause? ...where the WiFi connects automatically? ☺