Mittwoch, 26. Februar 2014

{DIY} Heißes Früchtchen ~ ein Erdbeer-Haarreif

















































Hallo ihr Jecken, Freunde der guten Unterhaltung oder einfach nur Verkleidungswütige.

Morgen ist schon Altweiber, und nach drei Jahren der Abstinenz mische ich dieses Jahr mal wieder mit. Ich bin reichlich spät dran, aber vielleicht hat der ein oder andere von euch noch kein Kostüm und ist auf der Suche nach einem schnellgemachten Accessoire. Denn schnell gemacht ist der Erdbeer - Haarreif in der Tat, und ist, wie ich finde, eine sehr süße Angelegenheit.



Was braucht ihr?

  • grünen Filzstoff  (Ich habe 50cm genommen, das reicht dicke, und so habt ihr genug als Verschnitt/Reserve)
  • einen Haarreif
  • dünnen Draht
  • Nadel & Faden
  • eine Heißklebepistole 
  • eine Schablone für die Blätter, oder aber ihr schneidet locker flockig aus der Hand


























 

Und weil ich gerade mit meinem neuen Objektiv rumgespielt habe, dürft ihr euch noch ein paar Bilder der Materialien zu Gemüte führen. Einfach, weil's gut aussieht, ätsch.










































































Wie also wird aus dem grünen Filzjedöns ein Erdbeer-Schniepel-Haarreif?


























  • ihr schlagt den Filz ein, in etwa so breit, wie der Stiel werden soll
  • dann näht ihr ihn mittels Steppstich aufeinander, wie im Bild eingezeichnet. Ihr müsst nur schauen, wie lang ihr den Stiel haben möchtet.
  • nun schneidet ihr ein Rechteck aus. Dieses dient euch später als Basis, um den Stiel auf dem Haarreif zu fixieren.
  • schneidet entlang der Naht den Stiel aus, damit es weitergehen kann.
  • macht einen Schnitt in der Mitte des Rechteck, sodass ihr 2 "Blätter" habt   (diese könnt ihr nachher noch blätterförmig verfeinern)
  • mithilfe einer Sicherheitsnadel dreht ihr den Stiel auf links, um die Naht zu verstecken.
  • nun könnt ihr die Blätter designen, ob mit Schablone oder ohne, wie ihr wollt.
  • Damit der Stiel aufrecht sitzt und flexibel ist, habe ich Draht genommen und ihn in der Länge des Stiels einige Male aufgewickelt und verzwirbelt, und mit etwas Watte (danke an die Wattepads!) ausgepolstert. Lasst die Enden des Drahtes lang, sodass sie aus dem Stiel herausschauen.
  • denn mit den langen Enden könnt ihr nun den Stiel am Haarreif fixieren, indem ihr ihn einige Male an der gewünschten Stelle herumwickelt.
  • nun kommt die Heißklebepistole: zuerst klebt ihr die Basis des Stiels an, dann die einzelnen Blätter.


Und schon seid ihr fertig.








































Ich wünsche euch ganz viel Spaß auf euren Karnevalsfeiern, und falls ihr nicht-jeck seid, einfach ein schönes (hoffentlich verlängertes?) Wochenende!





Montag, 10. Februar 2014

This is fucking awesome



 ...um es mit Macklemores Worten zu sagen.



























Als Steffi (Bachmann Fotografie) vorschlug, unserem Treffen in Regensburg Anfang Dezember eine weitere Foto-Session anzuschließen, war ich direkt Feuer und Flamme. Es ist bereits die Dritte und jedes Mal bin ich ein Stückchen mehr begeistert. Von ihr. Und von mir.

Ich besitze vielleicht nicht das größte Selbstbewusstsein, auch wenn Titel und das -in der Natur des Bloggens liegende- Mitteilungsbedürfnis anders vermuten lassen. Gerade die Sache mit der Haut lässt mich regelmäßig mal verzweifeln. Aber mit der Zeit bin ich so viel zufriedener geworden, glücklicher mit mir selbst. Dazu hat das Bloggen sicher seinen Teil beigetragen.

Weniger Kritischsein, mehr "Scheiß drauf"-Attitüde, auch mal "Fuck yeah!" denken bei der Betrachtung des eigenen Bildes.
Das ist es! Denn wir sind fucking awesome!











































































































Dienstag, 4. Februar 2014

Einfach mal stehenbleiben




Einfach mal stehenbleiben, der Sonne entgegenblinzeln und ganz tief einatmen.
Alles in sich aufsaugen.

Am Wasser stehen, den kalten Wind um die Ohren sausen lassen, Musik in den Ohren, Blick aufs Riesenrad, auf die geliebte Skyline. Versuchen, den Moment festzuhalten und auf die interne Festplatte zu brennen.

Es ist Neujahr, der 01.01.2014 und die ganze Stadt ist voller Menschen, glücklicher Menschen, und so voller Energie.
Ich beobachte die an mir Vorbeiziehenden, Schiffe, Radfahrer, fleißigen Läufer, Pärchen, junge wie alte. Und genieße den Augenblick.
Ich übe noch, aber ich merke:
Manchmal, da kann ICH MIR SELBST GENUG SEIN.