Montag, 21. Januar 2013

Böörger-Virus


Letzte Woche war es noch der Pizza-Virus, der hochaggressiv um sich wütete und ohne Gnade viele Blogger, Forum'ler und Twitterellas dazu brachte, den Ofen anzuschmeißen. Gegenmedikation? Fehlanzeige. Therapie: rein symptomatisch, hier durch Befriedigen der Bedürfnisse (der Gebrauch von viel Käse, nach dem Prinzip "viel hilft viel" ist durch Studien nicht eindeutig belegt, eine gewisse Korrelation ist dennoch nicht von der Hand zu weisen; vgl. "Die Schlotti'sche Pizza-Studie", S. 2, Abschnitt 3). Momentan geht die Gefahr allerdings eher von einem anderen Keim aus.

Das ohnehin geschwächte Immunsystem nutzt der opportunistische Erreger "Böörger-Virus" aus, um sich von Seh- und Geruchssinn ausgehend entlang der Nervenbahnen bis in die tiefsten Tiefen des Gehirns, in das Zentrum für Belohnung und Entstehung von Sucht, auszubreiten. Anzuraten wäre folgendes Therapieschema:





  •  Burgerbrötchen à la Inka
  •  Plattgeklöppeltes Rinderhackfleisch
  •  Belag nach Wahl


Gute Besserung!


 

Samstag, 19. Januar 2013

FFFC #Januar

 



Voilà, mein kleiner Beitrag zur gerade im Januar angelaufenen Fatty Fashion Fun Challenge. Das Motto diesen Monat ist "Winterqueen", und als hätte er es gewusst, hat Mister Winter sich noch einmal richtig Mühe gegeben, um pünktlich zu diesem Tag sein weißes Kleid zu präsentieren. Wenn man nirgendwohin muss, oder man sich gar in einem eigenen Garten oder benachbarten Park wild austoben kann, ist Schnee wirklich etwas Wunderschönes!

Ich liebe solche kuschligen Kombinationen, in denen man sich einfach richtig wohl fühlt, es im Idealfall bei eisigen Temperaturen mollig warm hat, und sich trotzdem schick angezogen fühlt.



Strickpullover/-kleid:  H&M  
Rock: H&M basic
Kette: Primark




Montag, 14. Januar 2013

Projekt 13 // Januar


Ich weiß ja nicht, ob ich es schon einmal erwähnte, aber ich bin ziemlich verliebt. In die 13Sie ist meine Herzenszahl. Nun schreiben wir das Jahr 2013, komisch irgendwie. Hohe Erwartungen an das Jahr haben, oder lieber gar keine, kommt sie doch dieses Jahrhundert nicht mehr wieder, meine Zahl?  Ist euch  aufgefallen, dass für sehr lange Zeit der 12.12.12 das letzte Schnapszahlendatum war?

Als ich also Annas "Projekt 13" entdeckte, wusste ich: Da muss ich mitmachen! An jedem 13. eines Monats des Jahres 2013 verewigt man sich fotografisch und kann so im Dezember auf das Jahr zurückblicken. Hat man kürzere oder längere Haare, eine andere Haarfarbe? Hat sich der (Kleidungs)Stil verändert? Hat man zu- oder abgenommen? Wie verändert sich das Gesicht? Wie die Ausstrahlung? Wie sind die Erinnerungen an die vergangenen Monate? Die Idee ist so simpel, wie bezaubernd. ♥ Findet ihr nicht auch? 









Da ich erst gestern von dem Projekt erfuhr, und so, wie ihr sicher schon bemerkt habt, eh einen Tag zu spät dran bin, reichte es nur noch für einen schnellen abendlichen Schnappschuss. 


Also: Vielleicht habt nun auch ihr Lust, Teil des Projekts 13 zu werden (dazu einfach auf Annas Seite euren Projekt 13-Link posten)? Ich würde mich freuen! 




Samstag, 12. Januar 2013

[Rezept] Lachs mit Jaromakohl-Gemüse und Sauce Hollandaise



Ich liebe gutes Essen!
Und dieses ist so simpel wie lecker. Fast schon nicht-postenswert einfach. Aber ich freue mich immer über neue Inspirationen und so profitiert ja vielleicht auch eine von euch davon.
Schnell und einfach sollte es gehen, und das kam dabei heraus:



LACHS MIT JAROMAKOHLGEMÜSE UND SAUCE HOLLANDAISE



Man nehme:
  • 1 Seelachsfilet
  • Jaromakohl
  • Rapsöl
  • Chiliflocken, Salz, Pfeffer

und die Zutaten für Suddas "gefälschte Hollandaise für Eilige" :
  • 2 Eigelb
  • 1 EL Zitronensaft
  • etwas Crème fraîche
  • 150g Butter
  • Gewürze

Den Lachs habe ich vor dem Braten mit Zitronensaft beträufelt und ihn dann ab in die buttrige/ölige/ghee-ige Pfanne geschickt, wo er 5-7 Minuten von jeder Seite verweilte. Erst danach wurde er gewürzt.
Währenddessen am besten die Hollandaise vorbereiten, indem man die Butter im Topf schmelzen lässt und solange Eigelb, Zitronensaft, Crème fraîche und Gewürze mit dem Stabmixer verarbeitet. Nach und nach die flüssige Butter dazugeben.
Der Kohl braucht nicht lange, da er, wie ich finde, knackig am besten schmeckt. Auch er wird mit Rapsöl nur kurz in der Pfanne geschwenkt und lecker gewürzt (hier Chiliflocken, Salz, Pfeffer). Ich mag Jaromakohl sehr gerne, da er so einen leckeren eigenen Geschmack hat und wohl auch besser bekömmlich ist als andere Kohlsorten. [Gerne gibt es auch mal eine Jaroma-Paprika-Hack-Pfanne, sehr zu empfehlen!]

Vielleicht hat ja mal jemand Lust, das nachzukochen?

Samstag, 5. Januar 2013

Paris


Da bin ich nun also wieder, zurück aus der Stadt der Liebe. Um einige Erfahrungen reicher, um ein paar Euronen ärmer. Aber alles der Reihe nach.

Am 31.12. um 16:42 trat ich meine Reise nach Paris an, nachdem die DB meine Nerven schon reichlichst strapaziert hatte. Wer mich kennt, weiß, dass ich meist ein sehr pünktlicher Mensch bin. Eher nehme ich 2 Bahnen früher, als dass ich mich zu einer Verabredung verspäte. Was meist darin resultiert, dass ich mind. 15 Minuten auf meine Verabredung warten muss. Schon oft habe ich mich da über mich selbst geärgert. In meinem Übermut dachte ich also, es würde reichen die Bahn nach Köln zu nehmen, die 40 Minuten vor Abfahrt des Thalys in Köln eintreffen sollte. Auf dem Weg zum Hbf checkte ich noch einmal die Abfahrtszeit der Bahn und bekam bereits leichte Panikanflüge, als meine angepeilte Bahn auf der Internetseite nicht mehr angezeigt wurde. Schon da dachte ich mir, dass das kein gutes Zeichen sein konnte. In blanker Panik stürmte ich in das Bahnhofsgebäude. Was mich erwartete, waren Anzeigetafeln, die fast meinen Untergang bedeuteten: 20 Minuten Verspätung. 20 Minuten Verspätung meiner Ich-komme-viel-zu-früh-in-Köln-an-Bahn, aber auch 20 Minuten Verspätung meiner Das-wird-ganz-schön-knapp-aber-könnte-im-Notfall-noch-klappen-Bahn. Ich sah mich schon weinend am Bahnhof stehen, 7 Stunden vor dem Jahreswechsel, in dem Wissen, dies wäre es jetzt gewesen und ich müsste mein Silvester nun zu Hause verbringen. Ich war echt verzweifelt und rannte ganz wirr durch den Bahnhof. To make a long story short: Ich kann von Glück reden, dass ich im Endeffekt einen IC mit der Destination Luxemburg gefunden habe, der über Köln fuhr und mich auf den letzten Drücker mitnahm. Dies sogar ohne den eigentlich zu zahlenden Aufpreis. 
So saß ich da nun also um kurz vor 17:00 wie geplant in meinem kurzen Schwarzen Lilanen. Destination: Paris, Gare du Nord.

Das Gepäck abgestellt, gestärkt, fuhren wir Richtung Eiffelturm. Dies würde ich glaube ich nicht noch einmal machen. Meine persönlichen Erfahungen:  Metro übervoll - wir sahen uns schon in der U-Bahn zum neuen Jahr anstoßen-, durch asoziale Schubser verursachte Panik auf dem Platz, Handy geklaut (nein,nicht meins), auf dem Weg aus der Menschenmenge von den gleichen Tumultverursachern (und das waren extremst viele) angegegrabscht werden und wir sprechen hier nicht von einem kleinen Klapser auf den Po, sich verlieren und um 0 Uhr nicht zusammen sein, kein Feuerwerk.
Wie ihr seht war mein Übergang in's Jahr 2013 nicht der Allerbeste. Da ich aber eh nicht so der Silvester-Typ bin, sehe ich das Ganze nicht so dramatisch. Es ist nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber Silvester ist auch nur ein ganz normaler Abend. Für mich war die Sache direkt am nächsten Morgen abgehakt und so habe ich nun wenigstens etwas zu erzählen. :)

Am nächsten Tag machten wir uns auf in die Innenstadt, das 1.-4. Arrondissement, mussten viel Métro fahren -besonders gut gefiel uns die Retro-Optik des RER -, sahen aus der Ferne Notre-Dame und machten eine Bootsfahrt auf der Seine.








Den zweiten, und auch schon letzten, Tag meines Trips wollten wir mit einem Aufstieg auf den Eiffelturm beginnen. Da unser Zeitplan aber recht straff war, verzichteten wir auf den Programmpunkt, als wir sahen, wie lang die Warteschlange war. Wir ließen es uns aber nicht nehmen, ihn aus allen erdenklichen Richtungen zu fotografieren, einschließlich dem obligatorischen "Ich-vor-dem-Eiffelturm"-Bild.






Wir fuhren dann zum Montmartre, erklommen die Stufen zum Sacré-Coeur, spazierten über den Künstler-Platz, machten Halt in dem ein oder anderen Second-Hand-Laden und fanden das ein oder andere schöne Geschäft.
Wo wir den hübschen und so duftendenden Schoko-Laden mit farbenfroher Macaron-Theke gefunden haben, kann ich schon gar nicht mehr sagen. Aber sehen die nicht toll aus?









Zu guter Letzt besuchten wir den Stadtteil Marais, einstiges Zentrum des jüdischen Lebens, heute Teil der Pariser Schwulenszene. Von der Atmosphäre, die einem dort entgegenschwappte, war ich richtig begeistert! Nirgendwo sonst hatte ich das Gefühl die echte Pariser Luft geschnuppert zu haben. Die Vorstellung, die ich von Paris hatte: kleine schnucklige französische Cafés, das Savoir-Vivre, das Laissez-faire,..erfüllten sich nicht ganz. Dort aber, kam die Realität meinen Vorstellungen am nächsten. Nette Gassen, wirklich tolle Geschäfte, das "echte" Paris, wenig Touristen und mehr Einheimische. Ein gelungener Abschluss meines letzten Abends.

In Marais fanden wir passenderweise auch einen Shop von Kusmi. Diesen Tee trinke ich, wenn es mal ins Budget passt, sehr gerne und so hatte ich kurz bevor wir uns auf den Weg zurück machen wollten einen Geistesblitz. Bis dato hatte ich gar nicht daran gedacht, aber vor meinem inneren Auge sah ich auf einmal die Schrift auf den Teedosen "Kusmi Paris" und musste nun auf jeden Fall einen Laden finden. Wenn man schon einmal in Paris ist...
Das Innere des Ladens durfte ich auf Nachfrage leider nicht fotografieren, aber man kann von außen ja einen kleinen Eindruck gewinnen. Der Hauptstore von Kusmi soll wohl noch um einiges größer sein, aber auch so war ich sehr angetan von dem süßen Laden mit den schönen Teedosen.
Natürlich konnte ich nicht ohne etwas zu kaufen dort verschwinden...tüdeldüü.
Zu den Tees werde ich vielleicht in einem gesonderten Post nochmal etwas schreiben.




Ich hatte alles in allem einen schönen und spannenden, vielleicht zu kurzen, Aufenthalt in Paris, mit Höhen und Tiefen. Immer noch habe ich das Gefühl Paris nicht richtig erfasst/erlebt zu haben, genau wie beim ersten Mal. Ob das an der Stadt selbst liegt oder an meinen vielleicht etwas verqueren Erwartungen? Ich gebe allerdings nicht auf und werde sicher noch mehr als einmal zurückkehren, um Paris die Chance zu geben mich vollends zu überzeugen. ♥

Wie geht ihr vor, wenn ihr eine Stadt besucht? Lest ihr euch vorher in die Materie ein? Reiseführer/Internet? Schlendert ihr durch die Stadt und lasst euch spontan inspirieren? Was habt ihr für Erfahrungen in Paris gemacht? 


Salut et à bientôt,
bisous




Donnerstag, 3. Januar 2013

Besser spät als nie



... gibt es von mir ein paar Vorweihnachts-Schnee- und Weihnachtsimpressionen. Matz ab.



So sah es hier aus, einen Tag nachdem ich die Outfitfotos geschossen hatte.





Zu kalt zum Grillen war es wohl auch ;)





So, ähnlich wie jedes Jahr, sah unser Weihnachtsbaum aus. Bunt, zum Teil mit selbstgemachtem Schmuck, mit echten Kerzen und selbstgebastelten Engeln aus Kindertagen für die Spitze. Da wir dieses Jahr einem "Zweite Wahl" - Baum ein Zuhause gegeben haben ("Jeder Baum verdient ein Zuhause"), durften gleich zwei Engelchen auf unserem Bäumchen landen.  ;)







Sobald ich Zeit finde, werde ich dann auch zwei drei Worte zu dem Paristrip erzählen. Dafür fehlt mir zu dem jetzigen Zeitpunkt der Schlaf.
Notiz an mich: Durchmachen find ich gar nicht mehr so knorke.
Wenn es "spontan passiert", okidoki. Wenn man vorher schon weiß, man wird nicht in's Bett gehen und schlafen dürfen...mööh.

Also, gut' Nacht! :D